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Ein Fest für alle: Neustadt feierte 75 Jahre Pfingstvolksfest
Festzelt, Fahrgeschäfte und Jubiläums-Highlights lockten zum 75. Neustädter Pfingstvolksfest
Vier Tage lang stand ganz Neustadt an der Donau im Zeichen von Gemeinschaft, Lebensfreude und gelebter Tradition. Das 75. Pfingstvolksfest lockte erneut tausende Besucherinnen und Besucher auf den Volksfestplatz – und bewies eindrucksvoll: Dieses Fest ist für alle da. Von begeisterten Kindern über Familien im Festzelt bis zu Seniorinnen und Senioren beim gemütlichen Nachmittag – hier wurde gefeiert, gegessen, gelacht und sich erinnert.
Ein Festumzug voller Vorfreude
Schon der Auftakt am Freitagabend setzte ein Zeichen für ein besonderes Volksfest: Angeführt von 22 Königinnen zogen beeindruckende 79 Vereine, Vertreter aus Politik und Stadt sowie Fest-Organisatoren unter dem Applaus der Zuschauer durch die Stadt bis zum Volksfestplatz. Dort zapfte Erster Bürgermeister Thomas Memmel das erste Bierfass an und eröffnete das Fest mit Worten, die das Herz der Veranstaltung trafen: „Dieses Volksfest ist nicht nur ein stolzes Jubiläum, sondern ein lebendiges Symbol für das, was uns in Neustadt ausmacht: Zusammenhalt über Generationen hinweg.“
Seniorennachmittag – gelebte Wertschätzung
Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Seniorennachmittag am Samstag: Fast 1100 Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre folgten der Einladung der Stadt und genossen bei traditioneller Blasmusik der Stadtkapelle Neustadt eine Brotzeitrunde im Festzelt. „Gerade beim Seniorennachmittag zeigt sich, worum es bei unserem Volksfest wirklich geht: gemeinsam Zeit verbringen, sich begegnen, ins Gespräch kommen. Es freut mich sehr, dass so viele unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger die Einladung angenommen haben“, so der Bürgermeister.
Familienfest mit Zauberei und Fahrspaß
Das Pfingstvolksfest 2025 war auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight für Familien: Der Samstag stand ganz im Zeichen der Kinder. Vergünstigte Preise bei den Fahrgeschäften sorgten für leuchtende Augen auf dem Riesenrad, im Autoscooter oder beim Entenangeln – und das Magische Mitmach-Theater mit Zauberer ZaPPaloTT begeisterte mit Witz, Magie und Mitmachmomenten Klein und Groß.
Volksfest mit Herz und Geschichte
Von den Ursprüngen 1949 bis heute hat sich das Neustädter Pfingstvolksfest zu einem festen Ankerpunkt im Jahreslauf entwickelt – ein Ort, an dem sich die Neustädter begegnen. Neben vielen traditionellen Merkmalen gab es in diesem Jahr aber auch Neues: Die Anordnung von Festzelt, Fahrbetrieben und Gastronomen wurde geändert und das Festgelände zu einem einladenden Rundgang aufgebaut. Zum Jubiläum wurden außerdem limitierte Pins ausgegeben und es gab erstmals ein Weißbierkarussell vor dem Zelt, das von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen wurde. Daneben durften natürlich die Klassiker nicht fehlen: Schmankerl aus der Festzeltküche von Daniel Schneider und Eva Heindl, Musik von Partybands wie „Trixi und die Partylöwen“ oder „EasyX“ sowie die ausgelassene Stimmung im Partyzelt und auf der Freischankfläche bis tief in die Nacht.
Organisatoren mehr als zufrieden
Erster Bürgermeister Thomas Memmel und Andrea Holzapfel, Leitung der Abteilung Kultur, Tourismus und Bildung, deren Team die Veranstaltung organisiert hatte, blicken positiv auf das Jubiläumsvolksfest: „Es haben sich heuer wieder viele Vereine am Festzug beteiligt, was uns sehr freut.“ Auch der Samstagnachmittag war gut besucht: „Die Zahl der Neustädter über 65, die vorbeikommen, ist seit Jahren in etwa gleich hoch. Dass dieses Angebot nach wie vor so gut angenommen wird, ist sehr schön.“ Auch Kinder und Familien waren an diesem Tag stark vertreten. „Trotz des wechselhaften Wetters an den ersten drei Tagen und besonders dann am sonnigen Montag war immer viel los – das ist für uns erfreulich, besonders aber auch für die Schausteller und Gastronomen.“
Dank an Beteiligte
„Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen helfenden Händen, ohne die dieses Fest nicht möglich gewesen wäre“, so Thomas Memmel: „der Stadtverwaltung, dem Bauhof, den beteiligten Vereinen, der Feuerwehr und dem BRK, dem Sicherheitsdienst, den Schaustellern und Gastronomen – und nicht zuletzt den Besucherinnen und Besuchern selbst.“
So fing's einst an...

















