Pressemitteilungen: Neustadt an der Donau

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Titel 1
Text 1
Pressemitteilungen

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Pressemitteilungen

Neue Konrektorin an der Grundschule Neustadt (Pressemitteilung, 16.09.2021)

Neue Konrektorin an der Grundschule Neustadt

Mit Judith Dumann kommt eine gebürtige Mühlhausenerin an die größte Grundschule im Landkreis Kelheim.

Pressemitteilung, 16. September 2021

„Dass die Wahl auf Judith Dumann gefallen ist, freut mich vor allem deswegen, weil sie als gebürtige Mühlhausenerin natürlich bestens mit Neustadt vertraut ist“, so Erster Bürgermeister Thomas Memmel bei der offiziellen Begrüßung der neuen Konrektorin am vergangenen Freitag an der Grundschule Neustadt an der Donau.

Nicht nur Glückwünsche der Regierung, sondern auch die offizielle Berufung zur Konrektorin überbrachte Nicola Moritz-Holzapfel vom Staatlichen Schulamt im Landkreis Kelheim. Gleichzeitig richtete sie auch noch ein paar persönliche Worte an die neue Konrektorin: „In dieser Funktion wird Judith Dumann künftig vor allem ein Bindeglied zu den Kolleginnen und Kollegen sein. Ich kenne sie schon sehr lange und habe sie stets als sehr gewissenhaft, pflichtbewusst und verantwortungsvoll erlebt und bin überzeugt, dass sie diese neue Aufgabe ebenso angehen wird.“ Davon ist auch Birgit Ferstl überzeugt: „Ich muss nicht erst auf eine gute Zusammenarbeit hoffen“,  so die Rektorin: „Ich habe bereits in den ersten beiden Wochen gemerkt, dass es klappt.“

Vor ihrem Wechsel war Judith Dumann 18 Jahre lang in Münchsmünster als Lehrkraft tätig und dort unter anderem beteiligt am Aufbau des Schulprofils Inklusion. „Nun darf ich als Konrektorin an der größten Grundschule im Landkreis Kelheim tätig sein. Das ist für mich eine sehr spannende Aufgabe“, so Judith Dumann und sie fügt schmunzelnd hinzu: „Nicht zuletzt deshalb, weil  das natürlich auch viel mehr Kinder, viel mehr Klassen und viele neue Gesichter und Namen bedeutet. Aber dass ich von hier bin, kommt mir dabei natürlich entgegen.“

  

Luftfilter für Neustädter Schulen und Kindergärten (Pressemitteilung, 14.09.2021)

Luftfilter für Neustädter Schulen und Kindergärten

Die Stadt Neustadt an der Donau stattet ihre Einrichtungen zum Beginn des neuen Schuljahres mit Luftfiltern aus.

Pressemitteilung, 14. September 2021

Die Grundschule, die Anton-Balster-Mittelschule und die Einrichtungen zur Kinderbetreuung in Neustadt an der Donau werden zum neuen Schuljahr mit Luftfiltern ausgerüstet. Die Geräte werden derzeit für alle Räume beschafft und sollen einen möglichst sicheren Schul- und Betreuungsbetrieb ermöglichen.

Weitsichtig geplant

 „Präsenzunterricht“, so ließ es Bayerns Kultusminister Piazolo jüngst verlauten, sei im neuen Schuljahr „oberste Maxime". Für so viel Normalität wie möglich solle dabei ein dichtes Sicherheitsnetz sorgen. Einer dieser Bausteine sollen Luftfilter in Klassenräume sein. Denn wenn Klassenzimmer mit Luftreinigern ausgestattet sind, könnte unter Umständen die Quarantäne für Kontaktpersonen entfallen, so hieß es. „Und genau hier zeigt sich nun, wie weitsichtig und richtig der Beschluss des Stadtrats schon in der Juli-Sitzung war, alle unsere Neustädter Schulen und Kindertagesstätten mit solchen Luftfiltern auszustatten“, freut sich Erster Bürgermeister Thomas Memmel.

Testlauf bestanden

Direkt nach dem Beschluss wurden noch im Juli wurden Angebote eingeholt und Praxistests an den Schulen durchgeführt: Ein Klassenzimmer wurde mit Luftfiltern ausgestattet und der Einsatz der Geräte während des Unterrichts ausprobiert. Dabei spielte auch die Lautstärke der Filter eine Rolle. „Diesen Test haben die Geräte bestanden“, erklärt der Erste Bürgermeister Thomas Memmel und auch Birgit Ferstl, Rektorin an der Grundschule bestätigt nach dem Testlauf: „Die Geräte sind nicht nur aufgrund ihrer geringen Größe sondern auch in Hinblick auf die Geräusche des Filters kaum wahrnehmbar.“

Wirkungsvoll, klein und leise

Nach dem positiven Praxistest wurden die Geräte Anfang August bei einem regionalen Lieferanten aus Abensberg bestellt. „Wir haben uns entschieden, die Räume nicht mit jeweils einem großen Luftfilter auszustatten, sondern mit drei bis vier kleineren – je nach Raumgröße“, erklärt Memmel. „Dadurch werden sowohl die Geräusche, als auch die Luftbewegung reduziert.“ Gleichzeitig sind die Luftfilter natürlich effektiv: Durch wirkungsstarke HEPA-14-Filter erfüllen sie die gesetzlichen Vorgaben. „Das Lüften können die Filter nicht ganz ersetzen – aber das Dauerlüften kann durch den Einsatz der Filteranlagen auf Stoßlüften reduziert werden, was gerade in den anstehenden kalten Monaten deutlich angenehmer für die Schulkinder und Lehrkräfte ist.“

  

Stadt trägt Hälfte der Kosten

Im ersten Schritt wurde Anfang September die Grundschule mit den Filtern ausgestattet, für die weiteren Einrichtungen ist die Lieferung für spätestens Anfang Oktober angekündigt. Insgesamt fallen für die Ausstattung aller Kindergärten- und krippen und der beiden Schulen in Neustadt an der Donau rund 140.000€ Kosten für die Beschaffung der Geräte an. Davon werden 50% gefördert, die Stadt bringt also rund 70.000€ Eigenanteil auf. Außerdem muss der Filter in den Geräten alle zwei Jahre gewechselt werden. Für Bürgermeister Thomas Memmel ist klar: „Das sind Ausgaben, die für uns selbstverständlich sind. An erster Stelle steht die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerinnen und Lehrer – und die Luftfilter sind ein weiterer Mosaikstein, den wir dazu beitragen können, dass sich der Corona-Virus weniger überträgt und der Schulbetrieb für alle möglichst sicher ist.“

 

Sind stolz darauf, dass bereits zum Schulstart alle Klassenzimmer der Grundschule Neustadt mit Luftfiltern ausgestattet sind: Erster Bürgermeister Thomas Memmel mit Hausmeister Josef Vogl und Rektorin Birgit Festl. Auch für die Mittelschule und die Kindergärten beschafft die Stadt Neustadt an der Donau Luftfilter. Foto: Holzapfel

 

Neustädter Hallenbad öffnet wieder (Pressemitteilung, 09.09.2021)

Neustädter Hallenbad öffnet wieder

Ab dem 14. September können Neustädterinnen und Neustädter wieder in ihrem Bad schwimmen.

Pressemitteilung, 09. September 2021

Zu Beginn des neuen Schuljahres öffnet auch das Neustädter Hallenbad wieder seine Türen. Neben dem öffentlichen Betrieb wird das Bad auch wieder für Vereine und Kurse der Volkshochschule zur Verfügung stehen. Neu dabei: Die Öffnungszeiten haben sich geändert und auch der Einlass ist aktuell nur zur vollen Stunde möglich (siehe Infobox).

„Damit unsere Badegäste gleichzeitig ausgiebig schwimmen können und wir alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, gibt es zur neuen Badesaison einige Neuerungen“, erklärt der Leiter des Hallenbads Steffen Schauwecker. So gelten zum einen die üblichen Regelungen – 3G, Mund-Nasen-Schutzpflicht bis zu den Umkleiden, Einhaltung der AHA-Regeln. Damit im Hallenbad die erforderlichen Abstände gewahrt werden können, ist darüber hinaus die Personenanzahl im Bad auf 54 begrenzt. „Um allen Badegästen gerecht zu werden, stehen vorerst jedem Gast 90 Minuten Badedauer inklusive Dusch- und Umziehzeit zur Verfügung“, so Schauwecker. „Wir bitten die Gäste aber, aufeinander Rücksicht zu nehmen und die Schwimmhalle entsprechend rechtzeitig zu verlassen.“

Wegen des begrenzten Platzes im Hallenbad wird bei großem Andrang den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Neustadt an der Donau der Vortritt gewährt. „Erst wenn noch Kapazitäten frei sind, sind natürlich auch Gäste aus den Nachbargemeinden willkommen“, so Bürgermeister Thomas Memmel: „Nach 17 Monaten freue ich mich sehr darüber, dass die Öffentlichkeit nun unser Hallenbad wieder nutzen kann!“

Das sind die NEUEN ÖFFNUNGSZEITEN für die Öffentlichkeit ab 14. September

Montag

15 bis 21 Uhr

Dienstag

16 bis 19 Uhr

Mittwoch

14 bis 15:30 Uhr
für Frauen und Mädchen ab 16 Jahre

Donnerstag

16 bis 19 Uhr

Freitag

15 bis 21 Uhr

Samstag

geschlossen

Sonn- und Feiertag

10 bis 18 Uhr

 

Bitte beachten Sie im Neustädter Hallenbad:

  • Badedauer 90 Minuten (inklusive Umkleiden und Duschen)
  • Letzter Einlass 60 Minuten vor Ende der Öffnungszeit
  • Einlass nur zur vollen Stunde
 
  

Picknick-Konzert im Kastell (Pressemitteilung, 07.09.2021)

Picknick-Konzert im Kastell

Im Rahmen der Kulturreihe „Temporär“ gibt es am 12. September schottische Melodien zu hören – und das in einer ganz besonderen Location.

Pressemitteilung, 07. September 2021

Dass die Kulturverantwortlichen der Stadt Neustadt an der Donau künftig für die Kulturreihe „Temporär“ Locations mit besonderem Charme im Blick haben, war bereits in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses zu vernehmen. Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf das neue Konzept gibt es am 12. September um 16:30 Uhr. Dann findet im Kastell Abusina bei Eining ein sogenanntes Picknick-Konzert mit der Gruppe „Cuillin“ statt.

„Das historische Gelände lädt mit seinen weitläufigen Grünflächen Besucherinnen und Besucher immer wieder zu einem Picknick oder einer Rast bei Wanderungen ein. Das war unser Ansatz beziehungsweise die Beobachtung, aus der heraus die Idee zum Picknick-Konzert entstand“, so Andrea Holzapfel, Leiterin des Kulturhauses Storchenwirt und sie erklärt weiter: „Bei dieser Art von Konzert bringen die Besucherinnen und Besucher ihre Picknickdecke und gegebenenfalls auch einen gut gefüllten Picknickkorb selbst mit – wir sorgen für die entsprechende musikalische Untermalung des Picknicks. In diesem Fall wird dies die Band Cuillin sein.“

 

Beginn: Sonntag, 12. September, 16:30 Uhr

Ort: Kastell Abusina, Eining (Abusinastraße 1, 93333 Neustadt an der Donau – Eining)

Eintritt: frei

Mitzubringen: Picknickdecke und ggf. Verpflegung

Weitere Informationen: Bei Regenwetter wird die Veranstaltung verschoben. Da es sich um eine Open-Air-Veranstaltung handelt, findet die 3G-Regel keine Anwendung (Stand 03.09.2021). Es erfolgt jedoch eine Gästeregistrierung. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich.

Die Band Cuillin wagt einen Sprung in die Vergangenheit. Melodien, die bereits vor Jahrhunderten in den Highlands von Schottland zu hören waren, werden neu interpretiert und zu frischen Arrangements verwoben. Dem Charakter der Musik bleiben sie dabei stets treu: mystische, romantische und melancholische Klänge lassen mal wild und ungezähmt, mal ruhig und wehmütig von vergangenen Zeiten träumen. Cuillin präsentiert eine spannende Mischung aus traditionellen Melodien und modernen Kompositionen.

 

Stadt übernimmt Elternbeitragszuschuss (Pressemitteilung, 03.09.2021)

Stadt übernimmt Elternbeitragszuschuss

Pressemitteilung, 03. September 2021

Die Corona-Pandemie war und ist besonders für Familien mit Kindern eine Belastungsprobe – gerade, weil die Einrichtungen zur Kinderbetreuung lange Zeit nur Notbetreuung anbieten konnten. Um eine zusätzliche finanzielle Belastung von Familien zu vermeiden, mussten Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreut haben, keine Gebühren an die Betreuungseinrichtung bezahlen. Dadurch entstand für viele Einrichtungen ein Defizit, das im Jahr 2020 vom Freistaat Bayern übernommen wurde, indem Pauschalbeträge pro Kind an die Einrichtungen ausbezahlt wurden.

Für den Zeitraum von Januar bis Mai 2021 übernimmt der Freistaat von diesem Pauschalbetrag allerdings nur noch 70%. Die restlichen 30% sollen von den Kommunen übernommen werden. Der Hauptausschuss der Stadt Neustadt an der Donau hat in seiner Juni-Sitzung einstimmig entschieden, diese 30% Zuschuss an die Betreuungseinrichtungen auszubezahlen, falls bei diesen in dem betroffenen Zeitraum ein Defizit anfallen sollte. Das gilt auch für Gastkinder, also Neustädter Kinder, die in Einrichtungen außerhalb Neustadt an der Donau betreut werden.

„Die Kinderbetreuung war während der besonders schwierigen Monate der Pandemie eines der größten Probleme“, so der Erste Bürgermeister Thomas Memmel. Für den Hauptausschuss war deshalb eindeutig, dass sowohl Eltern, als auch die Träger der Einrichtungen entlastet werden sollten.  „Auf unsere Kindergärten und –tagesstätten konnten wir uns auch in dieser Zeit immer verlassen. Deshalb war es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass die Stadt einspringt, falls es zu einem Minus bei den Betriebskosten kommt.“

Kulturförderung (Pressemitteilung, 01.09.2021)

Kulturförderung

Neustadt erhält Spende der Kreissparkasse Kelheim

Pressemitteilung, 01. September 2021

Freude bei den Kulturverantwortlichen der Stadt Neustadt: Die Kreissparkasse Kelheim unterstützt die Kulturprojekte der Stadt Neustadt an der Donau finanziell mit einer Spende in Höhe von 700 Euro. Den offiziellen Spendenscheck nahm Erster Bürgermeister Thomas Memmel beim jüngsten PopArtHaus-Konzert am Kirchplatz von Sparkassen-Direktor Dieter Scholz persönlich entgegen.

Eingesetzt wird die Spende im Rahmen der Kulturreihe Temporär, zu der auch die PopArtHaus-Konzerte gehören. „Das neu ins Leben gerufene Format unterstützt vor allem junge, regionale Künstlerinnen und Künstler, die es im vergangenen Jahr besonders schwer hatten. Umso mehr freue ich mich über die Anerkennung und Unterstützung für unsere kulturelle Arbeit, die wir in Form dieser Spende erhalten haben“, so Memmel.

Stadt Neustadt an der Donau unterstützt bedürftige Studierende (Pressemitteilung, 26.08.2021)

Stadt Neustadt an der Donau unterstützt bedürftige Studierende

Bewerbungen für die Dr.-Balster’sche-Stipendienstiftung sind jetzt möglich

Pressemitteilung, 26. August 2021

Ein Pfarrer mit einer engen Verbindung zu Neustadt an der Donau und 800 Gulden – so begann bereits im Jahr 1666 die Geschichte der Dr.-Balster’schen-Stipendienstiftung. Der Wunsch des Pfarrers: Auch junge Menschen aus weniger vermögenden Familien sollten durch die Stiftung die Möglichkeit bekommen, zu studieren. Bis heute setzt sich die Stadt Neustadt an der Donau als Verwalterin der Stiftung für diesen Zweck ein. Nun können sich Studierende wieder bewerben.

Ein Pfarrer mit Herz für Neustadt

Knapp zehn Jahre lang, von 1634 bis 1643, war Dr. Anton Balster Pfarrer von Bad Gögging und Neustadt. Obwohl er danach nach St. Georgen im Attergau versetzt wurde, fühlte er sich Neustadt an der Donau weiterhin eng verbunden. Da er sich schon zu Lebzeiten für die Bildung junger Menschen einsetzte, gründete er einige Jahre später seine Stiftung, die bis heute für viele junge Neustädterinnen und Neustädter eine große Unterstützung auf ihrem Bildungsweg ist. Auch die Neustädter Mittelschule ist nach dem einstigen Pfarrer benannt.

Unterstützung für katholische Studierende

Auch dieses Jahr wieder wird die Stadt Neustadt an der Donau die vorhandenen Finanzmittel der Stiftung einsetzen, um Studierende zu unterstützen. Die Voraussetzung für eine Förderung durch die Dr.-Balster’sche-Stipendienstiftung ist, dass die Studierenden katholisch sind und der Lebensmittelpunkt in der Großgemeinde Neustadt an der Donau ist, auch wenn das Studium selbst an einem anderen Ort absolviert wird. Die Vergabe der Mittel erfolgt im Dezember nach einem System, das den Studienstand, die Studienrichtung und die Familienverhältnisse berücksichtigt.

Bewerbung ab sofort möglich

Alle Studierenden, die die genannten Voraussetzungen erfüllen, können den Bewerbungsbogen persönlich bei der Stadtverwaltung Neustadt an der Donau, Frau Bäumler (Zimmer Nr. 6, Telefon Telefonnummer: 09445 9717-36) abholen oder per E-Mail (finanzverwaltung@neustadt-donau.de) anfordern. Zudem kann der Bewerbungsbogen auch im Internet (www.neustadt-donau.de → Rathaus → Bürgerservice → Formulare) abgerufen werden.
Anmeldeschluss ist Freitag, der 08. Oktober 2021.

 

Werke der Spielwoche am Storchenwirt zu sehen (Pressemitteilung, 12.08.2021)

Werke der Spielwoche am Storchenwirt zu sehen

Pressemitteilung, 12.08.2021

Es wurde mit Begeisterung gebastelt, gehämmert und gebaut: „Die Neustädter Spielwoche 2021 war wieder ein toller Erfolg“, so das Fazit von Jugendreferentin und Spielewoche-Koordinatorin Eva-Maria Widmann. Auch dieses Jahr stand bei der Spielwoche, die der AWO Kreisverband Kelheim organisiert und betreut hatte, neben viel Zeit zum Spielen und Toben an der frischen Luft auch Malen, Basteln und Handwerken auf dem Programm. Dabei sind einige tolle Werke entstanden - unter anderem ein Holzturm, den die Kinder eigenhändig mit großem Engagement gebaut und verziert haben.
Der Turm sowie einige weitere Werke, die die Kinder in der Spielwoche gestaltet haben, werden nun am und im Kulturhaus Storchenwirt ausgestellt – damit auch die Eltern, Großeltern und Geschwister sehen können, was in der ersten Ferienwoche tolles geschaffen wurde. 

Seit 40 Jahren bei der Stadt Neustadt (Pressemitteilung, 12.08.2021)

Seit 40 Jahren bei der Stadt Neustadt

Archivar Anton Metzger feierte Dienstjubiläum

Pressemitteilung, 12.08.2021

Er kennt die Geschichte der Stadt Neustadt an der Donau wie kaum ein anderer: Stadtarchivar Anton Metzger, der im August sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte. Nicht nur als Archivar ist er ein fester Bestandteil der Stadtverwaltung, auch ehrenamtlich war und ist Anton Metzger vielfältig engagiert und in Neustadt bekannt und beliebt - „ein Aushängeschild für die Stadt“, betonte der Erste Bürgermeister Thomas Memmel bei der Feier zu Metzgers Dienstjubiläum.

Seit dem 1. August 1981 ist Metzger schon bei der Stadtverwaltung tätig. Von Viehzählungen im Einwohnermeldeamt bis hin zu Versteigerungen im Fundamt – Metzgers Tätigkeiten im Rathaus waren vielfältig. Seine Leidenschaft aber war immer das Archiv; von 1993 bis 2020 war Anton Metzger deshalb auch Kreisarchivpfleger. Die Historie Neustadts erforschte Metzger aber nicht nur, indem er sich um das Archiv mit seinen zahllosen Fotografien, Schriftstücken, Artikeln und vielen weiteren Dokumenten kümmerte. Anton Metzger verfasste auch mehrere Bücher über die Stadtgeschichte: etwa über Pfarrer Anton Balster, die Städtepartnerschaft oder auch Neustadt im ersten und zweiten Weltkrieg. Auch lebendige Vorträge bei der städtischen Volkshochschule gehörten für den Archivar dazu. Für sein ehrenamtliches Engagement als Archivpfleger des Landkreises erhielt Metzger 2011 die Bundesverdienstmedaille. „Toni ist eine Institution im Rathaus und im Zimmer 2. Er hat stets mehr als nur seine Arbeit gemacht – und für seinen Einsatz sind wir sehr dankbar“, so Thomas Memmel und der Vorsitzende des Personalrats Ernst Brey.

Foto: Erster Bürgermeister Thomas Memmel und Personalratsvorsitzender Ernst Brey gratulierten Anton Metzger zum 40-jährigen Dienstjubiläum. (Foto: Stadt Neustadt, Hummel)

Bunte Ferien für Neustädter Kinder (Pressemitteilung, 08. Juli 2021)

Bunte Ferien für Neustädter Kinder  

Pressemitteilung, 8.7.2021          

Die Spielwoche und das Ferienprogramm gehört fest dazu für die Neustädter Schulkinder. Daran konnte die Pandemie schon letztes Jahr nichts ändern, und auch heuer haben sich die Stadt Neustadt an der Donau mit Stadträtin und Jugendreferentin Eva Widmann wieder einiges einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird in den Ferien. Natürlich läuft alles wieder unter den aktuell gültigen Vorschriften ab und damit vielleicht etwas anders als in den früheren Jahren - aber nicht weniger spannend, lustig und unterhaltsam!

Die diesjährige Spielwoche wird dieses Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit der AWO-Kreisverband Kelheim an der Grundschule Neustadt stattfinden. Ein buntes Programm mit verschiedensten Stationen zum Spielen, Basteln und Hämmern erwartet Kinder ab 6 Jahren von 02.08.2021 - 06.08.2021. Eine Anmeldung vorab ist zwingend notwendig.
Weitere Informationen zum Ferienprogramm, der Spielwoche und die Anmeldung dafür gibt’s unter: www.neustadt-donau.de

Die Musik ist zurück im Stadtgraben (Pressemitteilung, 02. Juli 2021)

Die Musik ist zurück im Stadtgraben

Es geht weiter mit Neustadts Kulturprogramm: Die Temporär-Konzerte vom letzten Jahr werden nachgeholt. Der Vorverkauf startet.

Pressemitteilung, 02.07.2021

Zwei sommerliche Freitagabende, zwei ganz unterschiedliche Bands, aber jede ein musikalisches Erlebnis: Melancholische und verträumte Lieder in schönstem Wienerisch von „Der Nino aus Wien“ – und mitreißende, kreative Pop-Blasmusik von „Fättes Blech“ gibt es bald im Stadtgraben zu hören. „Wir freuen uns sehr, dass die beiden Konzerte, die im Rahmen der Neustädter Kulturreihe „Temporär“ schon für letztes Jahr geplant waren, nun nachgeholt werden können“, so der Erste Bürgermeister Thomas Memmel.

Österreichs ausgezeichneter Liedermacher
Mehrfach für den renommierten Amadeus Austrian Music Award nominiert, Gewinner in der Kategorie „Alternative Pop/Rock“ im Jahr 2016, Chartplatzierungen in Österreich und Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern wie Ernst Molden: „Der Nino aus Wien“ begeistert mit seinen Liedern schon seit über zehn Jahren das Publikum der deutschsprachigen Bühnen. Nino Mandl und die Musiker, die zusammen als „Der Nino aus Wien“ auftreten, kommen am Freitag, 30. Juli 2021, nach Neustadt und erfüllen den Stadtgraben mit originellem österreichischem Liedermacher-Sound.

Brass-Musik mit Partygarantie
Wenn die achtköpfige Band „Fättes Blech“ die Bühne betritt, dann ist sicher, dass niemand lange nur still zuhören wird - die energiegeladene Brass-Musik reißt die Zuhörer sofort mit. „Fättes Blech“ vereint die klassischen Blasmusiksounds mit Hip-Hop, Pop und Jazz, kombiniert traditionelle Instrumente mit moderner Musik und macht das Konzert zum Erlebnis. Was als ganz normale Blasmusik-Gruppe begann, zieht heute das Publikum auf Konzerten und Festivals von Deutschland bis Kroatien an: „Fättes Blech“ sorgt am Freitag, 6. August 2021, für Partylaune im Stadtgraben.

Dieses Jahr neu: zwei Ticket-Varianten
Damit der Konzertbesuch für alle sicher bleibt und die Ansteckungsgefahr gering gehalten wird, wird der Stadtgraben mit ausreichend Abstand bestuhlt. Sollten die Konzerte wegen schlechtem Wetter in den Bürgersaal verlegt werden müssen, sind dort wegen des Abstands weniger Sitzplätze als im Stadtgraben verfügbar. Deshalb werden dieses Jahr zwei Arten von Tickets verkauft: Ein Teil der Eintrittskarten werden „Indoor & Outdoor Tickets“ sein, die für den Stadtgraben und auch für den Bürgersaal gelten. Der andere Teil werden „Outdoor-Tickets“ sein, die nur für den Stadtgraben gelten – sollten die Konzerte im Bürgersaal stattfinden müssen, gelten diese Tickets nicht mehr, können dann aber in der Stadtkasse zurückgegeben werden und der Ticketpreis wird zurückerstattet. Die Tickets gibt es ab Montag, 5. Juli, bei den bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen.
 

Thomas Memmel und das Organisations-Team sind schon voller Vorfreude: „Endlich ist wieder etwas los in der Stadt – und auf die beiden Konzerte freuen wir uns ja schon seit letztem Jahr. Uns erwarten zwei tolle Abende mit fesselnder Musik – das sollte man sich nicht entgehen lassen!“

 

Der Nino aus Wien: Freitag, 30. Juli 2021 · Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr · Eintritt: Vorverkauf 16 €, Abendkasse 18 €
Fättes Blech: Freitag, 06. August 2021 · Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr · Eintritt: Vorverkauf 18 €, Abendkasse 20 €
Vorverkaufsstellen: Stadtkasse im Rathaus · Kulturhaus Storchenwirt · Tourist-Information Bad Gögging · Hosen-Hans

   

Falschparker blockieren Rettungswege (Pressemitteilung, 30.06.2021)

Falschparker blockieren Rettungswege

Der Wendehammer am Parkplatz beim Mauerner See ist häufig zugeparkt. Im Notfall kann das ernste Folgen haben.

Pressemitteilung, 30. Juni 2021

Schönes Wetter, hohe Temperaturen, Sonnenschein – da ist für viele klar: Auf geht’s zum nächsten See. In Neustadt an der Donau ist der Badeweiher im Stadtteil Mauern eines der beliebtesten Ziele für Ausflügler und Familien, die sich abkühlen wollen. Doch besonders am Wochenende zeigt sich am Parkplatz am See immer wieder ein Problem: Rettungswege, insbesondere der Wendehammer, werden nicht freigehalten.

„Wir erleben die Situation vor allem an Sonntagen immer wieder – und das nicht erst seit kurzem“, so berichten es die Mitarbeiter*innen der kommunalen Verkehrsüberwachung dem städtischen Ordnungsamt: Die Badegäste stellen ihre Fahrzeuge nicht nur auf den Parkflächen am See ab, sondern auch in der Feuerwehrzufahrt und im Wendehammer, der sich in Richtung der Bahngleise befindet. Das Problem daran: Diesen Wendehammer benötigen zum einen größere Rettungsfahrzeuge, aber auch die DLRG, um im Notfall ein Boot zu Wasser lassen zu können. Dazu muss das Fahrzeug, an das das Rettungsboot angehängt ist, rückwärts ans Wasser fahren können – und dazu wiederum muss es im Wendehammer umdrehen können. „Deshalb ist es nicht nur wichtig, dass die Badegäste die Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freihalten, sondern dass auch der ganze Wendehammer frei bleibt“, betont Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel. „Jeder von uns kann einmal in eine Notsituation geraten. Und dann sind wir froh, wenn die Rettungskräfte auch zu Hilfe kommen können.“

Die Verkehrsüberwachung überprüft die Situation bereits regelmäßig und erlässt dabei auch Verwarngelder. Viel Wirkung zeigt das aber leider nicht, so die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts: „Der Wendehammer und die Rettungswege werden trotzdem immer wieder komplett zugeparkt.“ Der Badesee soll ein Ort für Entspannung und Spaß bleiben, nicht für Ärger sorgen: „Wir wollen nicht damit anfangen müssen, die Autos der Badegäste abschleppen zu lassen.“

Die Bereiche, in denen nicht geparkt werden darf, sind eigentlich bereits durch die entsprechenden Parkverbotsschilder gekennzeichnet. Das Ordnungsamt der Stadt Neustadt an der Donau wird aber in Kürze nochmal weitere Schilder aufstellen lassen, damit noch einfacher zu erkennen ist, wo nicht geparkt werden darf. „Wir freuen uns natürlich, wenn es vielen Menschen am Badesee gefällt. Aber auch, wenn dort mal mehr los ist, sollte Rücksicht aufeinander genommen und so geparkt werden, dass im Notfall schnell geholfen werden kann“, so Thomas Memmel.  

Foto: An Sonntagen zeigt sich am Mauerner Badeweiher immer wieder das gleiche Bild: Rettungswege und der Wendehammer werden zugeparkt. (Foto = KVÜ Mainburg, Anne Schulze)

         

Neue Konzertreihe am Kirchplatz (Pressemitteilung, 21.06.2021)

Neue Konzertreihe am Kirchplatz:

Beim PopArtHaus bleibt der Künstler geheim

Pressemitteilung, 21. Juni 2021

Das Prinzip ist vielen möglicherweise von der Sneak-Preview im Kino bekannt: Film-Vorstellungen, bei denen Besucher*innen vorher nicht wissen, welcher Film gezeigt wird. Genau diesen Ansatz verfolgt die neue Konzert-Reihe „PopArtHaus“, die am Freitag am Kirchplatz Premiere feiert.

„Den Sommer über werden dort einmal im Monat regionale Musiker(-gruppen) auftreten und den Kirchplatz aus dem Blauen Haus heraus mit Musik erfüllen. Das bedeutet, die Künstler*innen selbst befinden sich im Haus. Wer auftritt, bleibt also bis zum Start eine Überraschung – nur Datum und Uhrzeit verraten wir vorher“, so Andrea Holzapfel, Leitung des Kulturhauses Storchenwirt und Initiatorin des neuen Angebotes, über das sich auch Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel besonders freut: „Gerade nach der langen Lockdown-Phase bin ich froh, dass das Leben – insbesondere das kulturelle – wieder in die Stadt zurückkehrt. Ein solches Angebot lässt sich zum Beispiel hervorragend mit einem Besuch im Biergarten oder Restaurant verbinden und macht den Abend gleich noch etwas kurzweiliger.“

Genauso schwebt es auch Andrea Holzapfel vor: „Die PopArtHaus-Konzerte sind keine Konzerte im eigentlichen Sinne, bei denen wir von Anfang bis Ende einen durchgängigen Besucherkreis haben werden. Vielmehr wird es geprägt sein vom Kommen, vielleicht auch Weitergehen, gerne aber auch vom Verweilen bis zum Ende. Das alles ist Teil des Konzepts, macht aber eben die Leichtigkeit und Besonderheit des ganzen aus. Daher werden wir den ganzen Sommer über Künstler*innen verschiedener Stilrichtungen im Blauen Haus haben, so dass letztlich immer wieder aufs Neue Spannung entsteht und vermutlich auch für jeden einmal etwas dabei.“

 

Der Name PopArtHaus ist eine Mischform aus dem Begriff Pop-up-Stores und „Art“, dem englischen Begriff für Kunst: also Kunst, die kurz auftaucht, um dann auch wieder zu verschwinden.

Nächster Termin: 25. Juni 2021, Beginn: 20 Uhr (bei Regenwetter wird ein Ersatztermin rechtzeitig bekanntgegeben)

Ort: Am Blauen Haus am Kirchplatz

Eintritt: kostenfrei

Künstler*innen: geheim

 

Foto: Erster Bürgermeister Thomas Memmel und Andrea Holzapfel werden am kommenden Freitag die Fenster der Blauen Hauses für das erste PopArtHaus-Konzert am Kirchplatz öffnen. Foto: Hummel

Raus aus dem „Niemandsland“ (Pressemitteilung, 17.06.2021)

Raus aus dem „Niemandsland“

Mit der Tarifkooperation zwischen Regensburger und Ingolstädter Verkehrsverbund erfolgt ein wichtiger Lückenschluss im öffentlichen Nahverkehr zwischen den Landkreisen Kelheim und Pfaffenhofen.

Pressemitteilung, 17. Juni 2021

Zwei Landkreise, zwei Orte, eine Bahnlinie – und zukünftig nur noch eines statt zwei Tickets: Zum kleinen Fahrplanwechsel am 12. Juni ist eine praktische Neuerung in Kraft getreten. Das Tarifgebiet der Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt (VGI) beginnt dann schon am Neustädter Bahnhof, das des Regensburger Verkehrsverbunds (RVV) in Münchsmünster – dazwischen überlappen sich die Tarifgebiete nun. „Unsere Gemeinden und Landkreise rücken näher zusammen“, freuten sich Landräte, Bürgermeister und Vertreter der Verkehrsbunde, die gemeinsam eine symbolische Eröffnungsfahrt antraten.

Lücke zwischen den Tarifgebieten geschlossen

Bis vor einigen Jahren noch ging das Tarifgebiet des RVV bis zum Neustädter Bahnhof, das Gebiet der VGI bis Münchsmünster. Dazwischen in Hinblick auf Tarifgebiete: Ein „Niemandsland“. Für Zugreisende hieß das: Wer von Münchsmünster aus in Richtung Regensburg fahren wollte, musste erst ein Ticket der Deutschen Bahn lösen, bevor ab Neustadt dann RVV-Tickets genutzt werden konnten. In die andere Richtung genauso: Wer von Neustadt aus in Richtung Ingolstadt fuhr, brauchte bis Münchsmünster ein Bahnticket und konnte erst anschließend eines der VGI nutzen. Kelheims Landrat Martin Neumeyer und sein Pfaffenhofener Kollege Albert Gürtner freuen sich: „Das wird jetzt deutlich einfacher – und auch der öffentliche Nahverkehr damit wieder ein Stück attraktiver.“ Das war sowohl den Orten, als auch den Landkreisen ein wichtiges Anliegen – deshalb teilen sich Neustadt, Münchsmünster, der Landkreis Kelheim und der Landkreis Pfaffenhofe die Mehrkosten, die den Verkehrsbetrieben entstehen, auf.

Verbesserung für Pendler und Urlauber

„Ob für regelmäßige Zugfahrer wie Schulkinder und Studierende, oder für Ausflügler und Urlaubsgäste war das eine unglückliche Situation“, so Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel: „Jetzt können etwa auch Gäste aus Ingolstadt mit einem Ticket direkt zu uns kommen und einen entspannten Tag in der Limes-Therme verbringen und Gäste aus Bad Gögging leichter die Region erkunden.“ Für Andreas Meyer, Erster Bürgermeister von Münchsmünster, war es noch aus einem weiteren Grund ein großes Anliegen, diese Lücke zu schließen: „Münchsmünster und Schwaig sind enorm arbeitsplatzreiche Standorte – ganze 6000 Arbeitsplätze sind es. Jeden Tag pendeln zahlreiche Menschen mit dem Zug zu uns, und das nun endlich auch zu einem einfachen und günstigen Tarif.“ Das ist auch eine gute Nachricht für Pendler, die zu Audi fahren: Etwa 2300 Mitarbeiter*innen des Konzerns kommen aus dem Neustädter Gemeindegebiet und können nun die besseren Tarifangebote nutzen.

Region wächst zusammen

Besonders profitiert auch der Neustädter Stadtteil Schwaig – ist er doch Neustädter Gemeindegebiet, aber nur einen Steinwurf von Münchsmünster entfernt. „Für uns Schwaigerer ist Münchsmünster einfach ‚unser‘ Bahnhof. Darum freue ich mich, dass jetzt zusammenwächst, was ja eigentlich schon zusammengehört“, so Neustadts zweiter Bürgermeister Günter Schweiger, der auf Neustädter Seite die treibende Kraft dafür war, dass die beiden Verkehrsverbünde sich zwischen Münchsmünster und Neustadt nun überschneiden. Schon Anfang 2017 hatte er in einem Brief an den damals frisch gewählten Landrat Neumeyer das Problem mit der Tariflücke geschildert: „Es war mir schon lange ein großes Anliegen, dass die Regionen in diesem Bereich noch mehr zusammenwachsen. Der Auftakt heute ist ein toller Erfolg!“

Gemeinsamer Startschuss

Welch große Bedeutung die Kooperation für die Region hat, zeigte sich auch in der Reihe der Gäste, die sich extra für die feierliche Eröffnungsfahrt am Sonntag von Neustadt nach Münchsmünster Zeit genommen hatten: die Landräte Martin Neumeyer (Landkreis Kelheim) und Albert Gürtner (Landkreis Pfaffenhofen); Erster Bürgermeister von Neustadt an der Donau Thomas Memmel sowie Neustadts zweiter und dritter Bürgermeister, Günter Schweiger und Sebastian Mayer; Erster Bürgermeister von Münchsmünster Andreas Meyer und seine Stellvertreter Franz Roithmeier und Simon Wittmann; die Geschäftsleiter des RVV, Kai Müller-Eberstein und Josef Weigl, sowie der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft INVG, Hans-Jürgen Binner; und Ludwig Wayand, Erster Bürgermeister der Gemeinde Baar-Ebenhausen und Mitglied des Zweckverbands Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt.

Foto: V.l.n.r.: Sebastian Mayer, Franz Roithmeier, Simon Wittmann, Andreas Meyer, Günter Schweiger, Kai Müller-Eberstein, Martin Neumeyer, Hans-Jürgen Binner, Josef Weigl, Ludwig Wayand, Albert Gürtner, Thomas Memmel (Foto: Stadt Neustadt / Kaltenbrunner)

Gemeinsam gegen die Mücken (Pressemitteilung, 10.06.2021)

Gemeinsam gegen die Mücken

Neustadt und Pförring arbeiten in Sachen Mückenbekämpfung auch dieses Jahr wieder zusammen

Pressemitteilung, 10.06.2021

Sommer, Sonne, Mückenstich: Jahr für Jahr rückt im Frühsommer wieder das Thema Mücken in den Mittelpunkt. Nicht nur für jeden, der sich gern draußen aufhält, sondern auch für Städte und Gemeinden, die auf ihren Gebieten keine Mückenplage ausbrechen lassen wollen. Besonders betroffen sind Orte in der Nähe von Gewässern, die bei starkem Regen über die Ufer treten und dann dort feuchte Flächen zurücklassen – die ideale Brutstätte für die Überschwemmungsmücke. Auch die Gemeinden entlang der Donau starten deshalb nun wieder mit der Bekämpfung der lästigen Insekten. Damit das noch effektiver wird, haben sich die Stadt Neustadt an der Donau und die Gemeinde Pförring dieses Jahr zusammengetan.

Zwei Gemeinden, ein Ziel

„Besonders die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Donau-nahen Stadtteile kennen es: Man will den Feierabend auf der Terrasse genießen, doch kaum setzt man sich hin, sind auch schon Mücken da“, erzählt Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel. Das gleiche Problem kennt Dieter Müller, Erster Bürgermeister der Nachbargemeinde Pförring, aus seinem Ort. Gerade entlang der Flüsse sind die Stechinsekten verbreitet, da Überschwemmungsmücken ihre Eier dort in feuchte Böden legen. Aber auch fliegen können die Mücken einige Kilometer weit und erreichen damit weiter entfernte Stadtteile und Orte. „Deshalb war es naheliegend, dass Pförring und Neustadt sich abstimmen“, so Dieter Müller. „Wenn wir uns bei der Mückenbekämpfung in unseren jeweiligen Gemeindegebieten absprechen und zusammenarbeiten, können wir deutlich bessere Ergebnisse erzielen.“

Richtiges Timing ist gefragt

Sobald es wärmer wird, werden die Stellen, die bei Überschwemmungsmücken beliebt sind, genau beobachtet. Dazu werden Wasserproben untersucht. Stellt sich dabei heraus, dass Larven zu sehen sind, machen sich die Bauhöfe der Gemeinden bereit, um das biologische Mittel Bti auszubringen. Dabei ist das Motto: Das passende Timing macht’s. Das Mittel wirkt nur, solange die Mücken im Larvenstadium sind: „Deshalb ist die Ausbringung von Bti nur während eines bestimmten Zeitraums auch wirklich effektiv,“ so die beiden Bürgermeister.

Zuerst kommt der Regen, dann die Larven

Dieser Zeitraum steht jetzt kurz bevor: Die Regenfälle der letzten Zeit hatten zu einem Anstieg der Wasserpegel geführt. Da diese nun wieder sinken und dadurch feuchte Flächen zurückbleiben, ist dort bald mit Mückenlarven zu rechnen. Sobald die Larven geschlüpft sind, kann das Mittel Bti etwa fünf Tage lang eingesetzt werden. Voraussichtlich ab diesem Wochenende starten eine externe Firma sowie die Bauhöfe der Gemeinden dann mit der Verteilung von Bti.

Problembereich: Gebüsch

Am einfachsten und effizientesten ist es, das Mittel aus einer erhöhten Position auszubringen, da es sich dann auf einer größtmöglichen Fläche verteilt. Schwierig wird es deshalb dort, wo viele Sträucher und Bäume sind, die das Mittel davon abhalten, auf den Boden zu fallen – wo es landen muss, damit die Mückenlarven es aufnehmen können. Diese Bereiche sind gleichzeitig auch schwer zugänglich für die händische Ausbringung des Mittels. Besonders bei solchen Stellen wollen sich die beiden Bauhofleiter Ingo Hentschel, Bad Gögging, und Martin Kühner, Pförring, nun absprechen, um auch dort einen wirksamen Einsatz von Bti zu erreichen.

Zusammen für einen schönen Sommer

Durch die Zusammenarbeit von Neustadt und Pförring erhoffen sich die beiden Bürgermeister im wahrsten Sinne des Wortes spürbare Verbesserungen der Situation: „Zu 100 Prozent werden wir die Mücken nie wegbekommen – aber wir versuchen, dafür zu sorgen, dass es dieses Jahr in unseren Gemeindegebieten keine Mückenplage gibt und die Bürgerinnen und Bürger den Sommer draußen genießen können.“

 

Mückenarten

  • Besonders verbreitet sind die Überschwemmungs- und die Hausmücke.
  • Die Überschwemmungsmücke legt ihre Eier nach Starkregen oder Hochwasser in den feuchten Boden. Zur Bekämpfung der Überschwemmungsmücke kann das Mittel Bti großflächig ausgebracht werden.
  • Die Hausmücke legt ihre Eier in Gartenteiche, Vogeltränke und Gefäße, in denen sich Wasser sammelt. Zur Bekämpfung der Hausmücke können solche Gefäße abgedeckt oder regelmäßig geleert, Mückenfallen aufgestellt oder ebenfalls Bti genutzt werden.

 

Das Mittel Bti

  • Bacillus thuringiensis israelensis: Eiweißkristalle, das die Stechmücken als Larven aufnehmen und daran verenden
  • Einsatz ist nur während des Larvenstadiums sinnvoll
  • Kann und darf nur zweimal pro Jahr eingesetzt werden
  • Wird in verschiedenen Formen (Granulat, Pulver) und zum Beispiel mit Düngerstreuer oder Gebläsespritze mit Weitwurfsprühdüsen oder mit der Hand (Rückenspritze oder Granulat) ausgebracht
 
 

Foto: Die Ersten Bürgermeister von Neustadt und Pförring, Thomas Memmel und Dieter Müller, hoffen auf einen Sommer ohne Mückenplage. Die beiden Orte arbeiten dafür auch dieses Jahr wieder eng zusammen. (Foto: Stadt Neustadt / Hummel)

 

Neustädter Rathaus öffnet wieder (Pressemitteilung, 10.06.2021)

Neustädter Rathaus öffnet wieder

Ab 14. Juni sind die Türen des Rathauses wieder komplett offen für die Bürgerinnen und Bürger.

Pressemitteilung, 10.06.2021

Ab Montag, 14. Juni, ist das Rathaus Neustadt an der Donau wieder komplett geöffnet. Seit November waren die Rathaustüren geschlossen und ein Besuch nur mit Terminvereinbarung möglich. Nun aber können die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen wieder vormittags von 8 bis 12 Uhr ins Rathaus kommen – mit Ausnahme des Einwohnermelde- und Passamtes, das lediglich per Terminvereinbarung erreichbar ist. Nachmittags ist weiterhin in allen Bereichen eine Terminvereinbarung möglich.

Persönliche Beratung

„Der direkte und persönliche Austausch mit den Neustädterinnen und Neustädtern ist für das Rathaus-Team sehr wichtig“, so Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel und der Geschäftsleiter der Stadtverwaltung Peter Ostermeier. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass das nun aufgrund der Inzidenzwerte wieder besser möglich ist.“ Von 8 bis 12 Uhr vormittags ist das Rathaus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.  

Termine am Nachmittag

Aber auch die Terminvergabe hat sich laut der Geschäftsleitung während der Zeit, in der das Rathaus wegen Corona nur Termine anbieten konnte, gut bewährt. Deshalb wird diese für den Nachmittag beibehalten. „Durch die Terminvereinbarung wissen die Mitarbeitenden ganz genau, wer mit welchem Anliegen kommt, wie lang die Termine dauern werden und was sie vorbereiten müssen“, erklärt Ostermeier. „Und auch die Rathausbesucherinnen und -besucher wissen, was sie mitbringen müssen und wie lange ihr Termin dauert.“ Vor allem die Wartezeiten für die Rathausbesucher*innen können dadurch verkürzt und eine mögliche Ansteckung im Wartebereich vermieden werden.

Ausnahme: Im Einwohnermeldeamt weiterhin nur mit Termin

Damit besonders vorm Einwohnermeldeamt nicht zu viele Besucher*innen gleichzeitig warten, wird dort die feste Terminvergabe für die nächsten Wochen noch für den ganzen Tag beibehalten: Hier werden, so wie schon in den letzten Monaten, auch weiterhin vormittags und nachmittags Termine vergeben. „Im Einwohnermeldeamt fallen ganz unterschiedlich aufwändige Aufgaben an – das kann fünf Minuten oder eine halbe Stunde dauern“, erklärt Ostermeier. „Sowohl für das Team, als auch für die Bürgerinnen und Bürger ist es deshalb praktisch, weiterhin feste Termine auszumachen.“ Außerdem, so der Geschäftsleiter, sollten sich derzeit noch nicht zu viele Wartende gleichzeitig im Foyer des Rathauses aufhalten, damit hier im Hinblick auf Corona ein größtmögliches Maß an Sicherheit für die Bürger*innen gewährleistet werden kann.
Ein Tipp zur Terminvergabe von Geschäftsleiter Ostermeier: „Am einfachsten geht es mit der Online-Terminvereinbarung, die auf unserer Website und in unserer App zur Verfügung steht.“

 

Foto: Peter Ostermeier und Thomas Memmel freuen sich, dass die Rathaustür sich wieder öffnen darf. (Foto: Stadt Neustadt / Hummel)

Neugestaltung des Bad Gögginger Friedhofs (Pressemitteilung, 01.06.2021)

Neugestaltung des Bad Gögginger Friedhofs

Friedhöfe sind für viele Menschen wichtige Orte zum Gedenken. In Bad Gögging wird der Friedhof deshalb nun durch zahlreiche Umbaumaßnahmen moderner gestaltet und aufgewertet.

Pressemitteilung, 01.06.2021

Der regelmäßige Besuch des Friedhofs gehört für viele Neustädterinnen und Neustädter fest zu ihrem Alltag. Daher werden die Friedhöfe in Neustadt an der Donau und den Ortsteilen seit jeher gründlich von den Bauhöfen gepflegt und Beschädigungen repariert. Am Friedhof in Bad Gögging stehen werden derzeit nun auch einige größere Umbaumaßnahmen umgesetzt.

Ebenerdiger Eingangsbereich

„Der Eingangsbereich ist inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen. Die alte Teerfläche hat Risse bekommen, in denen bei Regen immer wieder Wasserpfützen stehen“, so Andreas Schmid von der Abteilung für Bautechnik in der Neustädter Stadtverwaltung. „Daher wurde dort nun ein Pflaster verlegt, das sich optisch auch besser in das Friedhofsgelände einfügt und durch die ebene Fläche zugleich barrierefrei ist.“ Als optischer Blickfang wird in der Mitte des Eingangsbereichs bald ein bepflanztes Rondell mit Baum und Sitzgelegenheit die Besucherinnen und Besucher begrüßen, so Schmid. Auch am Rand des Eingangsbereichs, zum Zaun hin, werden neue Grünflächen angelegt.

Neue Urnenwand

Bereits jetzt zeichnet sich zudem ab, dass man künftig auch mehr Platz für Urnen benötigt: „Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen eine Erd-, und für eine Feuerbestattung mit anschließender Beisetzung in einer Urne“, berichtet Richard Gietl, Standesbeamter der Stadt Neustadt an der Donau. Und dieser Trend mache sich auch auf den weiteren Friedhöfen im Neustädter Ortsgebiet bemerkbar, so Andreas Schmid. Er erklärt: „In Schwaig, am Neustädter Waldfriedhof sowie zuletzt in Irnsing wurden deshalb bereits Urnenwände gebaut. In Bad Gögging gibt es aktuell schon ein Urnenfeld, zu dem jetzt noch eine Urnenwand hinzukommt. In einer Urnenwand gibt es fünfzehn Nischen, die mit ein oder zwei Urnen besetzt werden können. Da aber auch in den nächsten Jahren damit zu rechnen ist, dass die Nachfrage nach Urnengräbern weiter steigt, wird schon jetzt Platz für eine Erweiterung der Urnenwand freigehalten.“ Auf vielfachen Wunsch von Friedhofsbesuchern hin wird auch die Stele am Urnenfeld zur besseren Sichtbarkeit neu ausgerichtet.

Fertigstellung noch dieses Jahr

Neben Pflaster, Bepflanzung und Urnenwand sollen auch die Arbeiten für eine weitere Maßnahme bald beginnen: Für einen neuen Zaun rund um den Bad Gögginger Friedhof werden gerade Angebote eingeholt. „Der Zaun wird fast vollständig erneuert. Nur das südliche und ein Stück des südöstlichen Teils bleibt bestehen. Der Zaun zwischen Friedhof und den Gebäuden sowie entlang der Straße wird vollständig ersetzt“, so Schmid, der damit rechnet, dass die Maßnahmen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden können.

Impulse der Stadträte

„Ich freue mich, dass wir mit den Baumaßnahmen den Bad Gögginger Friedhof nun freundlicher gestalten können“, so Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel. Die verschiedenen Neuerungen wurden in enger Absprache mit den Bad Gögginger Stadträten Gerhard Karrer, Franz Muschick, Robert Necker, Anton Stadler und Karl Zettl geplant. „Die Stadträte haben wertvolle Impulse für die Neugestaltung des Friedhofs gegeben“, so Memmel. Die gemeinsame Bewertung hatte auch ergeben, dass die Aussegnungshalle zu klein ist. Als abschließende Maßnahme ist deshalb deren Erweiterung geplant: Die bisherige, im Gebäude etwas zurückgesetzte Wand wird entfernt. Dafür wird zwischen den schon vorhandenen Mauervorsprüngen am vorderen Ende des Gebäudes eine Glaswand eingezogen, durch die die Halle moderner und heller wird und gleichzeitig mehr Platz bietet. Bürgermeister Memmel: „Wir werden natürlich darauf achten, dass dieser Umbau genauso schnell abläuft wie die bisherigen Maßnahmen.“

 

Das sind die Neuerungen in der Übersicht:

  • Barrierefreier Eingangsbereich: Der rissige und unebene Teer wurde entfernt und durch ebenerdige Pflastersteine ersetzt.
  • Optische Aufwertung: Es blüht! Am Eingang begrüßen zukünftig Bepflanzungen und Grünflächen die Besucherinnen und Besucher.
  • Mehr Platz für Urnen: Zusätzlich zum Urnenfeld soll es auch in Bad Gögging künftig eine Urnenwand geben.
  • Neue Umfriedung: Zum besseren Schutz der Totenruhe werden große Teile des Zauns um den Friedhof vollständig erneuert.
  • Erweiterung der Aussegnungshalle: Da für die Aussegnungshalle mehr Platzbedarf besteht, ist auch hier ein Umbau geplant.

„Dann hoid dahoam!“ (Pressemitteilung, 12.05.2021)

„Dann hoid dahoam!“

Das Neustädter Pfingstvolksfest ist erneut abgesagt. Stattdessen werden in diesem Jahr eine große Gastro-Aktion, Imbissstände, ein Volksfest-Magazin und die Kinderaktion „Volksfest im Dascherl“ über Pfingsten zuhause für Volksfeststimmung sorgen.

Pressemitteilung, 12.05.2021

Bereits das zweite Jahr in Folge wird es aufgrund der Corona-Pandemie in Neustadt kein Pfingstvolksfest geben. „Jetzt erst recht!, (aber dann hoid dahoam)“, sagte man sich in bester niederbayerischer Manier im Neustädter Rathaus und hat die Aktion „Volksfest dahoam“ ins Leben gerufen.

„Es war uns ein großes Anliegen, all das, was aktuell unter Einhaltung der Vorgaben möglich ist, umzusetzen, damit bei den Neustädterinnen und Neustädtern pünktlich zum Pfingstwochenende trotz allem ein wenig Volksfeststimmung aufkommen kann – auch wenn es nur zuhause ist“, so Erster Bürgermeister Thomas Memmel. Den Rathauschef freut dabei eines besonders: „Von der Volkshochschule über Stadtmarketing, Ordnungsamt, Stadtarchiv, den Kolleginnen vom Vorzimmer, Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht bis hin zu unseren Azubis haben alle mitangepackt, um nach der offiziellen Absage des Volksfestes in der Aprilsitzung des Stadtrates diese kleine aber feine Ersatz-Aktion in kürzester Zeit auf die Beine zu stellen.“ So dürfen sich die Neustädterinnen und Neustädter nun wiederum am langen Pfingstwochenende auf folgendes freuen:

Gastro-Aktion: Volksfest-Schmankerl und Verlosung

Ob Hendl, Haxn, Volksfest-Brezen, Festbier, Fruchtspieß & Co…. Verschiedene Neustädter Gastronomen und Betriebe bieten über Pfingsten Volksfest-Schmankerl zum Mitnehmen für zuhause an. Auch verschiedenste Imbissstände werden in der Stadt zu finden sein, an denen es Schmankerl zum Verzehr zuhause gibt. Das Besondere: Wer sich von 21. bis 24. Mai eines der Schmankerl gönnt, kann einen Gastro-Gutschein in Höhe des getätigten Einkaufs (max. 100 EUR) gewinnen. Alle teilnehmenden Restaurants, Imbissstände und Betriebe mit ihren besonderen Volksfest-Schmankerln ebenso wie die detaillierten Teilnahmebedingungen für die Verlosung sind unter anderem auf der Website der Stadt Neustadt zu finden sowie im

Volksfest-dahoam-Magazin:

„Nicht nur kulinarisch gibt es für die Neustädterinnen und Neustädter an Pfingsten eine Portion Volksfest für zuhause. Das speziell für diese Aktion aufgelegte ‚Volksfest-dahoam‘-Magazin, das in Kürze bei vielen mit der Tagespost im Briefkasten liegen wird, nimmt uns zum Beispiel mit auf Zeitreise zurück zu den Anfängen des Neustädter Volksfestes. Eine Besonderheit: Über QR-Codes gelangt man zu historischen Filmaufnahmen aus den Jahren 1962 und 1984. Ich lade alle also herzlich ein, ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen“, so Memmel.

Kinderaktion: Volksfest im Dascherl für zuhause

Ein ganz besonderes Anliegen war es den Organisatoren, vor allem den kleinsten eine Freude zu machen. „Das ‚Volksfest im Dascherl‘ ist quasi eine ‚Volksfest dahoam-Version‘ speziell für Kinder, damit über das lange Pfingstwochenende zuhause keine Langeweile, sondern vielleicht ein bisschen Pfingstvolksfest-Gefühl aufkommt – und zwar in Form von Spiel- und Rätselideen rund um das Thema Volksfest. Wir hoffen, dass damit vor allem Familien den Spagat, den sie in der aktuellen Situation so oft leisten müssen, einfach einmal vergessen können“, so vhs-Leiterin Andrea Holzapfel, deren Team die zugehörigen Aktionstüten von 19. bis 21. Mai vor dem Kulturhaus Storchenwirt bereitstellen wird. Die Übergabe erfolgt dabei kontaktlos über Boxen, die vor dem Kulturhaus aufgestellt sind und aus denen sich jeder selbst ein Dascherl herausnehmen kann. 

Alle Informationen sind auch noch einmal auf der Website der Stadt Neustadt zu finden unter www.neustadt-donau.de/aktuelles/volksfest.

 

Foto: Damit über das lange Pfingstwochenende zuhause keine Langeweile aufkommt, gibt es mit der Aktion „Volksfest im Dascherl“ viele Spiele- und Rätselideen rund um das Thema Volksfest.

Von links: Andrea Holzapfel, Susanne Schaller, Monika Hummel, Erster Bürgermeister Thomas Memmel

Bildnachweis: Christine Malcherek

   

Ein "Dankeschön" für die Kita-Fachkräfte (Pressemitteilung, 10.05.2021)

Ein „Dankeschön“ an Kita-Fachkräfte

Erziehen, Betreuen, Spielen: Kindergärten- und krippen sind mehr als ein Aufenthaltsort für die Kleinen. Am ‚Tag der Kinderbetreuung‘ gab es in Neustadt deshalb Geschenke für die Erzieher*innen.

Pressemitteilung, 10.05.2021

„Man kann gar nicht genug ‚Danke‘ sagen“, ist Erster Bürgermeister Thomas Memmel überzeugt. Zum Anlass des 10. Mai, des „Tags der Kinderbetreuung“, der 2012 ins Leben gerufen wurde, besuchte er stellvertretend für alle Neustädter Kindergärten den Kindergarten St. Laurentius – natürlich auf Abstand. Am Aktionstags gab es ein „Dankeschön“ für die Mitarbeitenden der Neustädter Kindergärten- und krippen.

Wichtig für Kinder und Eltern

Rund 500 Betreuungsplätze gibt es insgesamt in den sieben Einrichtungen in Neustadt mit den Ortsteilen. Von Kleinkindern ab einem Jahr bis zu Vorschulkindern bis 6 Jahre, vom modernen Neubau im Stadtgebiet bis zum Kindergarten mitten im Wald ist in Neustadt für jedes Kind die passende Einrichtung dabei. Für die Entwicklung von Kindern ist die Zeit in Betreuungseinrichtungen wichtig, denn dort lernen sie sozialen Umgang und werden gleichzeitig auf die Schulzeit vorbereitet. Aber auch für die Eltern wird es immer wichtiger, ihre Kinder gut untergebracht zu wissen: Immer öfter sind die Großeltern nicht in der Nähe, um sich um die Enkelkinder zu kümmern. Insbesondere für viele Mütter hängt der Wiedereinstieg in den Beruf davon ab, ob ein passender Betreuungsplatz für das Kind zur Verfügung steht. Nicht nur für die Familien selbst ist ein gutes Betreuungsangebot deshalb von großer Bedeutung: Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sind Kindergärten notwendig – und damit für die ganze Gesellschaft.

Mehr Kinder, mehr Betreuungsplätze

Steigende Einwohnerzahlen und viele Geburten sind für Neustadt an der Donau erfreulich – dadurch werden aber auch die Betreuungsplätze wieder knapper. Am deshalb notwendigen Ausbau der Plätze wird schon jetzt wieder gearbeitet. Allein in den letzten 3 Jahren wurden bereits der Kindergarten St. Laurentius mit dem großen Neubau wiedereröffnet, ebenso der Kindergarten Sachensucher und kürzlich der Waldkindergarten. Auch in Irnsing wird derzeit ein neuer Kindergarten geplant. Noch wichtiger als die passenden Räume sind dabei aber diejenigen, die diese mit Leben füllen, eine Umgebung zum Wohlfühlen gestalten und sich um die Kinder kümmern: die Erzieherinnen und Erzieher. Sie sind oft einen großen Teil des Tages für die Kinder Bezugsperson, Lehrer*in und Spielkamerad*in auf einmal. Bürgermeister Thomas Memmel: „Mir ist es wichtig, meine Wertschätzung dafür auch persönlich zu zeigen.“ Zum Tag der Kinderbetreuung gab es deshalb als Anerkennung für ihre Arbeit ein kleines „Dankeschön“ für alle Erzieherinnen und Erzieher in den Neustädter Kindergärten und –krippen. Stellvertretend für alle sieben Einrichtungen überreichte Bürgermeister Memmel die Aufmerksamkeiten beim Kindergarten St. Laurentius persönlich an die Leiterin Monika Mayer und ihr Team.

Gutes Umfeld schaffen

Mit den Leiterinnen und Mitarbeitenden der Neustädter Einrichtungen stehen Thomas Memmel und Andrea Förstl, die in der Stadtverwaltung für die Kindergärten zuständig ist, im engen Kontakt. Der regelmäßige Austausch sei wichtig, um ein Gespür für die Wünsche und Anliegen der Kindergarten-Teams zu bekommen. Denn der Stadt Neustadt an der Donau sei es ein großes Anliegen, dass die Fachkräfte eine gute Umgebung für ihren nicht immer einfachen Job vorfinden, so Memmel: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen einen attraktiven Arbeitsplatz vorfinden, an dem sie sich wohlfühlen und gerne mit den Neustädter Kindern arbeiten.“ Denn was den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung im Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern immer wieder auffällt, ist, was die Fachkräfte an ihrem Job schätzen: „So fordernd und verantwortungsvoll der Beruf ist, so viel kommt von den Kindern wieder zurück.“

Foto: Bürgermeister Thomas Memmel besuchte anlässlich des Tags der Kinderbetreuung den Kindergarten St. Laurentius mit Leiterin Monika Mayer (l.) und ihrem Team. (Foto: Stadt Neustadt / Hummel)

  

Sanierung des Bahnhofsareals geplant (Pressemitteilung, 29.04.2021)

Sanierung des Bahnhofsareals geplant

Pressemitteilung, 29.04.2021

Immer mehr Berufspendler, Reisende und Ausflügler nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Auch der Bahnhof in Neustadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für den regionalen Verkehr und für Bahnreisende das „Tor zur Stadt“ – leider bisher allerdings nicht gerade ein Hingucker. Aber: Das könnte sich bald ändern.

Vor kurzem war die Sanierung des Bahnhofsbereichs Thema im Neustädter Bauausschuss. Der Plan des Bauausschusses ist, für das Bahnhofsareal ein städtebauliches Entwicklungskonzept zu beauftragen. Für die Innenstadt zum Beispiel gibt es ein solches Konzept bereits seit fünf Jahren. Es enthält unter anderem Maßnahmen zur Neugestaltung des öffentlichen Raums und berücksichtigt dabei etwa Barrierefreiheit, Stadtgestaltung, Umweltschutz, Nahversorgung, Wohnraum und Mobilität. Alle Baumaßnahmen in der Innenstadt orientieren sich daran. Nun soll der Bereich um den Bahnhof in dieses städtebauliche Entwicklungskonzept der Neustädter Altstadt aufgenommen werden.

Im Bauausschuss wurde beschlossen, dass der Auftrag dafür vergeben werden soll. Ein Teil der Kosten dafür kann im Rahmen der Städtebauförderung aus Fördermitteln übernommen werden. Die Regierung von Niederbayern muss dieser Förderung noch zustimmen.

Neue Radwege in Mühlhausen und Eining geplant (Pressemitteilung, 27.04.2021)

Neue Radwege in Mühlhausen und Eining geplant

Pressemitteilung, 27.04.2021

Ob es der Radlausflug am Wochenende mit der ganzen Familie von Neustadt über Eining nach Weltenburg ist oder der Weg zur Arbeit auf zwei Rädern an der frischen Luft von Mühlhausen nach Siegenburg –  beide Strecken sollen bald sicherer und schöner werden. Deshalb plant die Stadt Neustadt an der Donau zwei neue Radwege.

Wer aus Siegenburg nach Mühlhausen radelt, muss bisher wenige hundert Meter vor dem Ort vom sicheren Radweg auf die Straße ausweichen. Ein neuer Rad- und Gehweg von der Einmündung der Dürnbucher Straße bis zum vorhandenen Radweg an der B299 soll dieses Problem nun lösen. Geplant ist ein baulich von der Straße getrennter Weg, der sich durch einen Grünstreifen mit etwas Abstand von der Straße entfernt befindet. Für diese Art von Radwegen gibt es sogar ein Förderprogramm („Stadt und Land“). Die Stadt könnte bei Aufnahme in das Programm für die voraussichtlichen Kosten von 630.000€ eine Förderung von bis zu 80% bekommen.

Von Eining nach Staubing nutzen bereits viele Einheimische und Touristen nicht den Donauradweg (der vom Fluss weg Richtung Sandharlanden führt), sondern nehmen den kürzeren und schöneren Weg direkt an der Donau entlang. Ein offizieller Radweg ist das bisher allerdings nicht, sondern ein Wirtschaftsweg. Auf Wunsch von Neustädter*innen und Gästen hat die Stadtverwaltung Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt aufgenommen. Das Ergebnis: In diesem Bereich könnte in Zukunft ein Radweg verlaufen, der durch die Aue, nicht aber unbedingt direkt auf dem Wirtschaftsweg entlang führt. Es wären zwar noch einige Baumaßnahmen nötig, um die Strecke hochwassersicher zu befestigen – dann aber würde der Radltour direkt am Donauufer nichts mehr im Weg stehen.

Ein ähnliches Förderprogramm wie beim Radweg in Mühlhausen, das ebenfalls bis zu 80% der Baukosten übernimmt, könnte auch für eine neue Radstrecke in Eining möglich sein. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung zugestimmt, beide Radwege – sollten die Förderanträge erfolgreich sein – zu bauen.

 

Neustadt für die Hosentasche: Neue Stadt-App jetzt verfügbar (Pressemitteilung, 07.04.2021)

Neustadt für die Hosentasche: Neue Stadt-App jetzt verfügbar

Infos aus dem Rathaus auf einen Blick und praktische Funktionen bietet die neue App.

Pressemitteilung, 07.04.2021

Die Stadt Neustadt an der Donau ist auf Modernisierungskurs. Ein neues Logo mit dazugehörigem Erscheinungsbild wurde gerade erst veröffentlicht. Nun erscheint auch gleich das erste ganz neue Produkt, das die Stadt ab sofort anbietet: eine kostenlose App fürs Smartphone.

„Immer mehr läuft heutzutage über mobile Geräte. Uns war es deshalb wichtig, dass wir die Neustädterinnen und Neustädter auch über ihre Smartphones informieren und ansprechen können“, so Erster Bürgermeister Thomas Memmel. In der App finden sich neben den wichtigsten Informationen aus dem Rathaus auch ganz neue Funktionen für die Nutzerinnen und Nutzer. Wer etwa die Stadt oder die Ortsteile erkunden, sich als neuer Einwohner oder neue Einwohnerin von Neustadt orientieren oder als Urlaubsgast die Umgebung kennenlernen will, kann dafür den digitalen Ortsplan nutzen. Hier sind von Spielplätzen über Freizeit- und Bildungseinrichtungen bis hin zu den Kirchen zahlreiche wichtige Orte eingetragen. Und wer beim Erkunden der Umgebung mal auf eine beschädigte Parkbank oder eine kaputte Rutsche am Spielplatz stößt, findet dafür in der App ebenfalls eine praktische Funktion: Über den Mängelmelder können Schäden im öffentlichen Raum mit Foto direkt an die Stadt gemeldet werden. Dort wird die Info dann an die zuständigen Mitarbeiter*innen weitergeleitet und bearbeitet.
Neben Ortsplan und  Mängelmelder sind in der App aber natürlich auch die Neuigkeiten aus der Stadt und dem Rathaus sowie der Veranstaltungskalender dabei. „Mit der neuen App haben die Neustädterinnen und Neustädter alle aktuellen Infos darüber, was in der Stadt los ist, immer zur Hand“, so Memmel: „Man hat Neustadt immer in der Hosentasche dabei.“ Besonders praktisch ist auch die Push-Funktion. Wer sich die App herunterlädt, kann einstellen, dass wichtige Neuigkeiten mit einer Sofort-Nachricht auf dem Smartphone erscheinen.

Für Neustadt an der Donau ist die App der nächste große Schritt in Richtung Digitalisierung. Schon seit längerem laufen mehrere Projekte, um die Stadt selbst und die Stadtverwaltung Schritt für Schritt digitaler zu machen: Vom Breitbandausbau in allen Ortsteilen über die digitale Ausstattung der Schulen, von der zentralen Online-Anmeldung für die Kindergärten bis hin zur einfachen Terminvereinbarung mit dem Rathaus über die Website. Auch diese ist übrigens in die App integriert – so können Termine zukünftig ganz einfach und bequem über das Smartphone vereinbart werden.
Entwickelt wurde die App von der Agentur Hirsch & Wölfl, die auch die Website der Stadt Neustadt an der Donau erstellt hat. Das hat den Vorteil, dass App und Website immer auf dem gleichen Stand sind: Die Nutzerinnen und Nutzer müssen nicht erst nach den aktuellsten Infos suchen. Auch die neuen Funktionen der App wie der Ortsplan können deshalb auf der Website genutzt werden.

Die App „Neustadt an der Donau“ kann für Android- und Apple-Geräte kostenfrei in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden.

Foto: Bebauungspläne und alle weiteren Infos aus dem Rathaus und der Stadt gibt es ab sofort nicht mehr nur analog, sondern auch digital und direkt aufs Smartphone: Erster Bürgermeister Thomas Memmel und Monika Hummel freuen sich über die neue App. (Foto: Kammerer)

Verbesserte Öffnungszeiten am Neustädter Wertstoffzentrum (Pressemitteilung, 06.04.2021)

Verbesserte Öffnungszeiten am Neustädter Wertstoffzentrum

Während des Sommers ist ab sofort samstags bis 17 Uhr geöffnet. Lockdown und Gartenarbeit sorgen für vermehrten Andrang.

Pressemitteilung, 06.04.2021

Leiter Rainer Süßbauer und seine Kollegen sind es gewohnt, dass sich die Autos vor dem Tor des Neustädter Wertstoffzentrums sammeln, bevor überhaupt geöffnet ist - besonders an Samstagen im Sommer, wenn viel im eigenen Garten gearbeitet wird. Deshalb gibt es ab April, wenn wieder auf die längeren Sommer-Öffnungszeiten umgestellt wird, eine Neuerung: Auf Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger hin ist ab sofort am Samstagnachmittag später, dafür aber länger geöffnet. Von 12 bis 17 Uhr ist das Wertstoffzentrum in der Bad Gögginger Straße dann samstags offen.

Das insgesamt fünfköpfige Team des Wertstoffzentrums, von dem immer bis zu drei Mitarbeiter vor Ort sind, hatte schon vor der Corona-Pandemie jede Menge zu tun. 2013 zog der Wertstoffhof deshalb bereits von einem deutlich kleineren auf das große Gelände in der Bad Gögginger Straße um. Nochmal spürbar größer wurde der Andrang dann im letzten Frühjahr. Besuche und Treffen, Veranstaltungen und Gastronomie, Urlaub und Ausflüge – von einem auf den anderen Tag ging nichts mehr von dem, was neben der Arbeit zum Alltag der Menschen gehört. Plötzlich stand zwar viel Zeit zur Verfügung, die man aber nur in den eigenen vier Wänden verbringen konnte. Da lag es nahe, diese auf Vordermann zu bringen, wie der Leiter des Neustädter Wertstoffzentrums Rainer Süßbauer bestätigt: „Seit Beginn des Lockdowns im letzten Frühjahr wurde deutlich mehr bei uns abgegeben.“ Sogar ein zusätzlicher Container wurde deshalb letzten Sommer aufgestellt: Der Sperrmüll-Container wurde im Lauf der Woche schon so voll, dass am Samstag nichts mehr hineinpasste. Ein zweiter Container musste her für ausgediente Möbel und andere größere kaputte Gegenstände. Von der durchgesessenen Couch bis zu kaputten Gartengeräten - viele Neustädterinnen und Neustädter haben das Beste aus der Situation gemacht und die Zeit genutzt, um Altes zu entsorgen und Platz für Neues zu schaffen. So mussten sich viele etwa ein Büro zu Hause einrichten: Durch vermehrtes Homeoffice gab es neue Ansprüche an die Wohnumgebung; für viele Berufstätige, die nun mehr Zeit zu Hause verbrachten, war der Lockdown ein Anstoß zum Umräumen, Aussortieren und Neugestalten. Daraus entstand auch die Idee, die Öffnungszeiten des Wertstoffzentrums anzupassen. Denn: Wer unter der Woche dem Beruf nachgeht, hat oft erst am Freitagnachmittag und am Samstag Zeit für die Arbeiten rund um Wohnung, Haus und Garten. Besonders im nun vor der Tür stehenden Frühling fällt zusätzlich auch wieder besonders viel Grünabfall an. Um der hohen Nachfrage entsprechen zu können, ist das Wertstoffzentrum deshalb ab dem 10. April am Samstag nicht mehr von 10 bis 15 Uhr, sondern von 12 bis 17 Uhr geöffnet. „So kann man den Start ins Wochenende gut nutzen und die Gartenabfälle und Entsorgungen auch noch am Samstagnachmittag anliefern,“ erklärt Erster Bürgermeister Thomas Memmel.

Dass es eine Möglichkeit gibt, Abfälle und Wertstoffe einfach und sachgemäß zu entsorgen, ist aber mehr als ein praktisches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger: Auch alltäglicher Müll wie der kaputte Toaster, Batterien oder Reifen sind nicht nur unschön, wenn sie einfach in der Umwelt liegengelassen werden; sie verursachen, wenn sie sich dort zersetzen, große Schäden. Nur, wenn Wertstoffe richtig entsorgt werden, bleiben es auch ‚Stoffe mit Wert‘ und können recycelt und wiederverwendet oder zumindest umweltfreundlich verwertet werden. Die meisten Neustädterinnen und Neustädter sind sich dessen bewusst und nutzen deshalb das Angebot des Wertstoffzentrums – wer dies bisher nicht getan hat, ist dazu angehalten, es zukünftig zu tun. Wenn sich jemand beim Sortieren nicht sicher ist oder weitere Fragen hat, helfen die Mitarbeiter des Wertstoffzentrums gerne weiter. Es verwundert also nicht, dass das Neustädter Wertstoffzentrum so beliebt ist, dass viele Einwohnerinnen und Einwohner aus den umliegenden Orten für die Wertstoffentsorgung lieber nach Neustadt fahren. Auch der erste Bürgermeister Thomas Memmel betont: „Wir haben ein tolles und leistungsstarkes Team im Wertstoffzentrum, das einen sehr wichtigen Job macht.“

Die Öffnungszeiten des Neustädter Wertstoffzentrums sind ab 7. April: Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 12 bis 17 Uhr, die Anlieferung ist bis zehn Minuten vor dem Ende der Öffnungszeiten möglich.

Mit der Fähre über die Donau (Pressemitteilung, 29.03.2021)

Mit der Fähre über die Donau

Am Karfreitag nimmt die traditionelle Seilfähre zwischen Hienheim und Eining wieder ihren Betrieb auf.

Pressemitteilung, 29.03.2021

Sie ist eines der Markenzeichen Hienheims beziehungsweise Einings: die Seilfähre an der Donau, die die beiden Neustädter Ortsteile miteinander verbindet. Am Karfreitag startet sie in die neue Saison.

Gute Nachrichten für Radfahrer und Wanderfreunde: Wer an den ersten warmen Frühlingstagen einen Ausflug entlang des Donauradwegs unternimmt, kann ab Freitag, 2. April wieder die Fähre zwischen Hienheim und Eining nutzen, um über die Donau zu gelangen. Ideal also für alle Neustädterinnen und Neustädter, die sich von Neustadt nach Eining (z.B. zum Kastell Abusina) aufmachen und am gegenüberliegenden Ufer zurückradeln oder wandern möchten. Doch nicht nur Radfahrer und Wanderer haben auf der traditionellen Seilfähre Platz: Auch Autos, Traktoren und Motorräder können sie zum Übersetzen nutzen, und so ein langes Umfahren zu den nächsten Brücken vermeiden. 

Neu: Der Fahrplan der Fähre Eining wurde für die neue Saison verbessert. Auf Wunsch vieler Gäste und Einheimischen ist die Fähre ab diesem Jahr am Abend länger unterwegs und startet dafür am Vormittag später. Ab 2. April kann daher von 11:00 Uhr bis 20:30 Uhr zwischen Eining und Hienheim übergesetzt werden. Eine weitere Neuerung: Bisher wurde die Fähre von nur einem Fährmann betrieben. Zusätzlich werden nun zwei weitere Fährmänner ausgebildet, damit sich diese abwechseln können und der Betrieb der Fähre auch bei Krankheit oder Urlaub sichergestellt ist. Die Fähre Eining fährt bis zum 3. Oktober.

Neues Logo für Neustadt an der Donau (Pressemitteilung, 12.03.2021)

Neues Logo für Neustadt an der Donau

Moderne Farben und historischer Bezug: Die Stadt hat erstmals ein eigenes Logo und ein Corporate Design entwickelt.

Pressemitteilung, 12.03.2021

Ein großes „N“, eingerahmt von blauen Ecken, darunter der Schriftzug „Neustadt an der Donau“: Das ist das neue Logo der Stadt. Es wurde zusammen mit einem „Corporate Design“ – einem Erscheinungsbild mit festgelegten Gestaltungsrichtlinien – während der letzten Monate entwickelt.

Einigen kommt das neue Logo vielleicht schon bekannt vor: Zur Begleitung der Innenstadtsanierung, die 2013 begann, hatte die Stadt ein eigenes Logo erstellen lassen. Dieses Logo wurde nun in Zusammenarbeit mit der Agentur, die bereits das damalige Logo designt hatte, als Grundlage für das neue Corporate Design der Stadt genutzt. Geblieben ist aber nur die Form des Logos – „die Farben und die Schriftart haben wir ins Jahr 2021 geholt“, so Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel, dem ein neues und modernes Erscheinungsbild für die Stadt ein wichtiges Anliegen war. Denn die Stadt selbst hatte solch ein Corporate Design bisher nicht. „Gerade große Marken und Hersteller verbindet man oft eng mit deren Logo. Aber auch die meisten Städte haben inzwischen ein eigenes Logo und eigene Layout-Vorgaben, mit denen sie ihre Briefe, Websites und Plakate so gestalten, dass man auf den ersten Blick erkennt: Das kommt von unserer Stadt.“
Für Neustadt an der Donau ist es das erste richtige Logo. „Bisher wurde als Ersatz für ein Logo das Stadtwappen verwendet – das ist nicht mehr zeitgemäß. Vom Briefkuvert bis zur Facebook-Seite sollte man Neustadt als die moderne Stadt erkennen können, die sie ist“, so Monika Hummel von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung, die das Projekt begleitet hat. Über mehrere Monate hinweg wurde deshalb intensiv an dem neuen Corporate Design der Stadt gearbeitet, bis das Ergebnis dem Hauptausschuss vorgelegt werden konnte. Zusammen mit dem Logo entstanden dabei auch festgelegte Farben und Gestaltungselemente, die sich ab sofort auf den Medien und Kommunikationsmitteln der Stadt wiederfinden.

Moderne Farben, historischer Bezug

Im Logo wurden einige Elemente aufgegriffen, die charakteristisch für Neustadt an der Donau sind. Der Ursprung des eckigen Rahmens um das „N“ wird beim Blick auf ein Luftbild der Neustädter Altstadt klar: Er entspricht genau dem heute noch bestehenden Stadtwall, mit der Lücke im Nordwesten am Alten Turnplatz und an den Stellen, wo Herzog-Ludwig-Straße und Regensburger Straße in die Innenstadt führen.  Der frische Blau-Ton dieses Rahmens um das „N“ ist gleichzeitig eine Anlehnung an das Blau aus den Bayern-Rauten des Stadtwappens und ein Bezug auf die Donau. Das „N“ und der Schriftzug „Neustadt an der Donau“ im Logo werden in einem modernen, kühlen Grau dargestellt –  passend zur Stadt auch als Standort für Industrie, Handwerk und Forschung. Durch die klaren Farben und das einfache, aber charakteristische Design hat das Logo einen hohen Wiedererkennungswert. „Auch, wenn das Logo sich teilweise auf die Neustädter Innenstadt bezieht, steht es natürlich für Neustadt mit allen Ortsteilen“, erklärt Bürgermeister Memmel: „Alle Einwohnerinnen und Einwohner Neustadts und natürlich auch jeder, der hier arbeitet oder der sich mit Neustadt verbunden fühlt – alle sollen sich durch das neue Logo mit Neustadt identifizieren können“.

Umstellung bereits gestartet

Das neue Logo und die neuen Gestaltungselemente finden sich bereits auf vielen Druckprodukten wie dem Briefpapier und in den Online-Auftritten der Stadt wieder. „Bei allem, was wir ab sofort neu machen – Banner oder Flyer zum Beispiel – werden wir ebenfalls das neue Design verwenden. Wegwerfen wollen wir aber auch nichts, deshalb kann es noch etwas dauern, bis alles umgestellt ist“, so Monika Hummel.  „Mit dem neuen Corporate Design bringen wir frischen Wind in die Stadt. Von den Fahrzeugen des Bauhofs bis zu Veranstaltungsplakaten – wir können nun viele Dinge zu richtigen ‚Hinguckern‘ machen“, freut sich Thomas Memmel. Auch etwa die örtlichen Vereine sowie Betriebe und Firmen sind eingeladen, das neue Logo auf ihre Websites zu stellen und damit ihren Bezug zur Stadt Neustadt an der Donau zu zeigen.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2021 soll das neue Logo und das dazugehörige Corporate Design sich nun in Neustadt etablieren.

Online-Anmeldung zur Kinderbetreuung (Pressemitteilung, 10.02.2021)

Online-Anmeldung zur Kinderbetreuung

Digitalisierung im Neustädter Rathaus: Erstmals läuft die Anmeldung für Kindergärten- und krippen zentral und online ab.

Pressemitteilung, 10.02.2021

In Neustadt an der Donau ist die Anmeldung für das neue Kindergartenjahr 2021/2022 dieses Jahr erstmals zentral und online möglich. Ab 15. Februar können Eltern ihre Kinder für alle sieben Einrichtungen zur Kinderbetreuung im Neustädter Gemeindegebiet über das Bürgerserviceportal anmelden.

Die neue Möglichkeit zur Online-Anmeldung erleichtert das Vorgehen für Eltern im Vergleich zu den vorherigen Jahren deutlich. Bisher musste die Anmeldung persönlich und direkt in den Einrichtungen vorgenommen werden. Im Zuge der Digitalisierung ermöglicht die Stadt Neustadt an der Donau dies nun ganz einfach im Bürgerserviceportal auf der Website. „Ein praktischer Service für die Eltern“, freuen sich Erster Bürgermeister Thomas Memmel und Andrea Förstl, die im Neustädter Rathaus für die Kindergärten- und krippen zuständig ist. Das Bürgerserviceportal findet sich auf www.neustadt-donau.de, unter Rathaus – Bürgerservice. Im Bürgerserviceportal findet sich dann im Menü der Punkt „Kitaplatz“. Zur Benutzung des Portals ist eine Registrierung notwendig, die den Datenschutz beim Anmeldeprozess sicherstellt. Für die Registrierung und die Anmeldung können auch Anleitungen im PDF-Format heruntergeladen werden.

Die Anmeldung für Kinder, die ab September 2021 betreut werden sollen, ist im Zeitraum vom 15. Februar bis 1. März möglich. Der Zeitpunkt, zu dem die Anmeldung vorgenommen wird, ist aber nicht entscheidend dafür, ob ein Kind einen Platz bekommt: „Die Kindergärten und Kinderkrippen entscheiden das nach anderen Kriterien wie dem Alter des Kindes oder ob schon Geschwisterkinder die Einrichtung besuchen“, erklärt Andrea Förstl. Die Eltern werden deshalb gebeten, den gesamten Anmeldezeitraum zu nutzen, um eine Systemüberlastung zu vermeiden. Auch nach dem Anmeldezeitraum wird es noch die Möglichkeit geben, sein Kind online für eine Einrichtung anzumelden. Da die Einrichtungen aber eine gewisse Planungssicherheit brauchen, sollten die zwei Wochen zur Anmeldung des Bedarfs genutzt werden. Dabei können auch Prioritäten beziehungsweise eine zweite und dritte Wahl angegeben werden, falls in der gewünschten Einrichtung keine Plätze mehr frei sein sollten. Voraussichtlich Anfang Mai werden Eltern über das Bürgerserviceportal dann informiert, ob das Kind den gewünschten Platz erhalten hat.  

Nicht nur im Hinblick auf die Digitalisierung im Neustädter Rathaus, sondern auch auf die aktuelle Situation und die derzeit notwendigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen ist die Online-Anmeldung praktisch. „Es ist kein direkter Kontakt notwendig, somit besteht keine Ansteckungsgefahr“, so Thomas Memmel.

Die Online-Anmeldung gilt für alle Einrichtungen im Neustädter Gemeindegebiet: Katholischer Kindergarten St. Laurentius (Vormittags-, Ganztags- und Nachmittagsgruppen), Katholische Kindertagesstätte St. Elisabeth (Kindergarten- Krippenplätze / Vormittags- und Ganztagsgruppen), Kindergarten AWO Sachensucher (Vormittagsgruppen, teilweise verlängert), Katholischer Kindergarten St. Andreas Bad Gögging (Vormittagsgruppen, teilweise verlängert), Katholischer Kindergarten St. Franziskus Mühlhausen (Vormittagsgruppen), Katholische Kinderkrippe St. Nikolaus (Vormittags- und Ganztagsgruppen) und BRK Waldkindergarten Neustadt – Mühlhausen (Vormittagsgruppe).

  

Sportlerehrung wird auf nächstes Jahr verschoben (Pressemitteilung, 04.02.2021)

Sportlerehrung wird auf nächstes Jahr verschoben

Neustadt an der Donau ehrt seine Sportlerinnen und Sportler erst nächstes Jahr wieder.

Pressemitteilung, 04.02.2021

Die Sportlerehrung in Neustadt an der Donau kann aufgrund der aktuellen Situation dieses Jahr nicht stattfinden. Für 2020 und 2021 wird die Ehrung zusammengelegt und findet dann nächstes Jahr statt.  
Jedes Jahr werden bei einer feierlichen Ehrung im Frühling die besonders erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus Neustadt an der Donau mit den Ortsteilen für ihre Leistungen im vorherigen Jahr gewürdigt. Sowohl Einzelsportlerinnen und -sportler als auch Mannschaften werden zum Beispiel für die Teilnahme an Welt- und Europameisterschaften, erste Plätze unter anderem in Bayerischen Meisterschaften und für weitere besondere Leistungen ausgezeichnet. Auch Funktionäre werden für ihr Einsatz in Vereinen geehrt. „Wir wollen in der Sportlerehrung die tollen Ziele, die die Sportlerinnen und Sportler erreichen, würdigen“, so Erster Bürgermeister Thomas Memmel: „Unsere Vereine sind mit ihrem Engagement um den Sport, aber auch ihren vielen Aktionen und Veranstaltungen ein wichtiger Teil unseres Stadtlebens.“
Im vergangenen Jahr war regelmäßiges Training leider kaum möglich, auch Wettbewerbe konnten nicht stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage könnte auch die Ehrung nicht im gewohnten Rahmen veranstaltet werden und wird deshalb um ein Jahr verschoben.

Neustädter Stadtbibliothek blickt auf erfolgreiches Jahr (Pressemitteilung, 02.02.2021)

Neustädter Stadtbibliothek blickt auf erfolgreiches Jahr

Steigende Zahlen trotz Corona-Jahr und neue Angebote: In der Stadtbücherei in Neustadt an der Donau wurde so viel gelesen wie nie zuvor. Das liegt auch am Engagement der Mitarbeiterinnen.

Pressemitteilung, 02.02.2021

 

Einen deutlichen Zuwachs bei den Ausleihen, einen anhaltenden Trend zu Regionalkrimis und weiterhin großes Interesse an E-Books: Das konnten die Leiterin der Stadtbibliothek Neustadt an der Donau, Brigitte Lindenstruth-Folwill, und Erster Bürgermeister Thomas Memmel beim Rückblick auf das vergangene Jahr feststellen.

Starkes Plus bei den Ausleihen

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 46.228 Medien ausgeliehen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs um 12,8% - ein starker Anstieg, nicht nur im Jahresvergleich, sondern besonders im Hinblick auf die Gesamtlage im letzten Jahr. „Dass wir trotz des Corona-Jahres und den Zeiten, in denen die Bücherei geschlossen hatte, so stark zulegen konnten, freut uns sehr“, so Brigitte Lindenstruth-Folwill. Auch Thomas Memmel ist davon positiv überrascht: „Es wäre verständlich gewesen, wenn auch unsere Bücherei unter dem letzten Jahr gelitten hätte. Wir mussten ja wochenlang komplett schließen. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Neustädterinnen und Neustädter trotzdem noch mehr lesen!“ Stärkster Monat war der Mai, in dem die Leserinnen und Leser nach zwei Monaten, in denen die Bücherei geschlossen hatte, über 3000 Medien ausliehen. Auch im letzten Jahr war ein Genre in der Neustädter Bücherei besonders gefragt: Krimis, und dabei vor allem die Regionalkrimis. Fast 9000-mal wurden diese im vergangenen Jahr gelesen. Ganz vorne lag dabei „Flüsternde Wälder“ von Nicola Förg, in dem die Ermittlerinnen in den bayerischen Alpen unterwegs sind; noch vor Rita Falks „Guglhupfgeschwader“ auf dem zweiten Platz. „Das überrascht mich nicht – ich bin selbst ein großer Fan von Kommissar Kluftinger“, erzählt der Bürgermeister von seinen Lesegewohnheiten. Bei den Kindern waren die Abenteuer von „Pettersson und Findus“ besonders beliebt, außerdem die „Harry Potter“- und die „Conni“-Bücher. Dass auch die Kinderbücher stark nachgefragt werden, geht unter anderem auf die regelmäßigen Besuche von Schulklassen zurück. Die ersten Klassen kommen jedes Jahr zur Einführung in die Bibliothek, für viele Klassen steht auch in den folgenden Grundschuljahren der regelmäßige Besuch der Bücherei auf dem Stundenplan. Kein Wunder, dass deshalb auch Kinder mit 7 und 5 Jahren die ersten beiden Plätze bei den meisten Ausleihen belegen: 610 bzw. 563 Bücher hatten die beiden jungen Leserinnen letztes Jahr ausgeliehen. Auch bei den Erwachsenen liegen die weiblichen Leserinnen vorne: Fast dreimal so viele Frauen wie Männer gehören zur Kundschaft der Bücherei.

Immer neue Angebote ziehen die Leserschaft an
Die Zahlen sind nicht nur im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In den letzten fünf Jahren ist die Anzahl der Ausleihen insgesamt sogar um 43% gestiegen. Dazu beigetragen haben zum einen Hörbücher für Kinder und Jugendliche sowie Tonies und Spiele. Zum anderen ist auch die Nachfrage nach E-Books kontinuierlich gewachsen. Auf E-Readern können über die Neustädter Bücherei Medien von zwei Anbietern ausgeliehen werden. Neben der ‚onleihe - enio24‘ wird ‚Badico OverDrive‘ immer beliebter: Hier können unter anderem 84 deutsche Zeitschriften gelesen werden, darüber hinaus gibt es zahlreiche Bücher aus verschiedenen Genres sowie auch Hörbücher. Der Vorteil: Die Neustädter Bücherei ist Teil eines Verbundes mehrerer Büchereien, der sich bei OverDrive beteiligt. Wenn eine Bücherei des Verbundes etwa ein neues E-Book kauft, steht dieser für die den gesamten Verbund zur Verfügung und kann von den Mitgliedern jeder beteiligten Bücherei ausgeliehen werden. Für beide E-Book Anbieter kann man sich einfach online mit seinen Zugangsdaten anmelden und die Medien herunterladen – ohne Mehrkosten für die Leserinnen und Leser.
Erster Bürgermeister Thomas Memmel betont auch das Engagement des Bücherei-Teams: „Immer wieder kommen neue Bücher dazu – so bleibt das Angebot auch für die Stammleserinnen und –leser interessant. Auch Serviceangebote wie ‚click & collect‘ oder die Veranstaltungen der Bücherei zeigen, dass die Mitarbeiterinnen mit Leidenschaft dabei sind.“ Für ihn ist das Team der Bücherei die Basis für den Erfolg. Sie ließen sich immer wieder neue Aktionen einfallen und trotzen allen Widrigkeiten. Brigitte Lindenstruth-Folwill freut sich schon jetzt darauf, wenn solche Aktionen wieder möglich sind: „Lesungen in der Bücherei oder Vorträge in Kooperation mit der Volkshochschule sind immer eine tolle Möglichkeit, aktuelle und interessante Themen aufzugreifen und neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.“

Viel Arbeit hinter geschlossenen Türen

Obwohl die Stadtbibliothek derzeit wieder geschlossen ist, haben Lindenstruth-Folwill und ihre Mitarbeiterinnen viel zu tun: Zum einen werden derzeit neue Medien eingekauft und ins System eingepflegt, die für die Leserinnen und Leser bereitstehen sollen, sobald die Bücherei wieder öffnen kann. Außerdem wurden die Bücher von den Sondertischen in die Regale zurücksortiert, damit das Team einzelne Bücher möglichst schnell findet - denn: Seit kurzem dürfen auch Büchereien den Service ‚click & collect‘ anbieten. Dabei können online oder telefonisch Bücher und Medien bestellt werden. Die Mitarbeiterinnen suchen diese dann in der Bücherei zusammen und packen sie in Tüten, die dann zur kontaktlosen Abholung vorbereitet werden. Das neue Angebot kam bei den Leserinnen und Lesern sehr gut an: Schon am ersten Abholungstag war der Vorraum der Bücherei gut gefüllt mit den Büchertüten. Auch die Rückgabe von Medien ist möglich: Diese können ebenfalls kontaktlos in Rückgabeboxen gelegt werden. Die Mitarbeiterinnen der Bücherei buchen die Rückgabe ins System ein, danach verbleiben die Medien noch drei Tage in Quarantäne, bevor sie wieder ausgeliehen werden können.

Jubiläum steht an

Dass diese Maßnahmen bald nicht mehr notwendig sind, hofft das ganze Bücherei-Team. Denn die Neustädter Stadtbibliothek feiert dieses Jahr ihren 30-jährigen Geburtstag. Aufgrund der aktuellen Lage steht noch nicht fest, in welcher Form dieser gefeiert werden kann. „Feiern werden wir das Jubiläum aber auf jeden Fall – vor allem, wenn die Zahlen weiter so erfreulich sind“, so Memmel und Lindenstruth-Folwill.

FFP2-Masken für pflegende Angehörige (Pressemitteilung, 20.01.2021)

FFP2-Masken für pflegende Angehörige 

Pressemitteilung, 20.01.2021

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege stellt für pflegende Angehörige kostenlose FFP2-Masken zur Verfügung. Diese werden von den Gemeinden und Städten ausgegeben. In Neustadt an der Donau erfolgt die Verteilung der Masken per Post.

Hauptpflegepersonen erhalten kostenfrei drei Schutzmasken, die in der Stadtverwaltung des Wohnorts der pflegebedürftigen Person angefordert werden können. Als Nachweis reicht dazu ein Schreiben der Pflegekasse, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden Person hervorgeht, aus. Dieses kann in Neustadt an der Donau einfach per E-Mail an poststelle[at]neustadt-do.de oder per Post an die Stadtverwaltung geschickt werden oder in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden, ein persönliches Erscheinen im Rathaus ist nicht notwendig. Die FFP2-Masken werden anschließend mit der Post an die Pflegenden zugestellt.

  

Neustädter Schulen für Homeschooling gerüstet (Pressemitteilung, 20.01.2021)

Neustädter Schulen für Homeschooling gerüstet

Leihgeräte und Software: Die Stadt hat die Schulen ausgestattet.

Pressemitteilung, 20.01.2021

Wie schon letztes Jahr müssen auch derzeit die Schülerinnen und Schüler wieder von zu Hause aus lernen und über digitale Wege unterrichtet werden. Die Stadt Neustadt an der Donau hat die letzten Wochen und Monate dafür genutzt, an der Grund- und der Mittelschule die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Schon im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte die Stadtverwaltung und insbesondere die IT-Abteilung damit begonnen, die Schulen mit den notwendigen Mitteln für ein erfolgreiches Homeschooling auszurüsten. „Uns war wichtig, dass wir diese neue und ungewohnte Situation sowohl für die Lehrkräfte, als auch für die Schülerinnen und Schüler möglichst gut vorbereiten und diese beim Lehren und Lernen unterstützen können“, so Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel.
Dafür wurden zum einen Laptops und Tablets angeschafft, die von Schülerinnen und Schülern ausgeliehen werden können. Die Stadt Neustadt an der Donau hatte dafür ein Förderprogramm des Bundes genutzt. Diese Leihgeräte ermöglichen auch Kindern aus Familien, die nicht die technischen Voraussetzungen fürs Homeschooling zu Hause haben, ein gleichberechtigtes Lernen mit ihrer Klasse. Außerdem wurde von der IT-Abteilung der Stadtverwaltung für alle Schulklassen der Grundschule Microsoft Teams eingerichtet, für die Mittelschule wurde dies vom Kultusministerium übernommen. Damit können die Lehrkräfte zum einen digital per Videokonferenz unterrichten und den Schülerinnen und Schülern zugleich Unterlagen zur Verfügung stellen. Die Anton-Balster-Mittelschule arbeitet darüber hinaus mit dem Programm „Schulmanager“, über das aktuelle Informationen schnell und direkt an die Eltern kommuniziert werden können. Die Neustädter Grundschule benutzt hierfür „EduPage“.
„Letztes Jahr mussten wir noch viel improvisieren. Inzwischen sind wir deutlich besser auf den Distanzunterricht vorbereitet“, so Harald Wintersberger, Rektor der Anton-Balster-Mittelschule. Auch die Rektorin der Grundschule Neustadt an der Donau, Birgit Ferstl, sieht ihre Schule gut gerüstet: „Wir sind technisch nun besser ausgestattet, unsere Lehrkräfte sind motiviert und im Hinblick auf den Einsatz digitaler Möglichkeiten auch ungemein kreativ.“ Auch, dass an beiden Schulen – wie etwa in der iPad-Klasse der Grundschule - schon länger mit digitalen Geräten gearbeitet wird, zahle sich nun aus; dort gäbe es mittlerweile auch schon wieder zahlreiche Nachfragen nach einer Tablet-Klasse im nächsten Schuljahr. „Die Schulen haben sich professionell vorbereitet“, so Thomas Memmel, der das Engagement der Lehrkräfte hervorhebt: „In dieser schwierigen Zeit halten die Lehrerinnen und Lehrer mit ihrem Einsatz trotz erheblicher Mehrbelastung den Lehrbetrieb am Laufen.“

Nach der technischen Ausstattung der Schulen steht für die Stadt nun noch die schnellere Internetverbindung im Fokus. Für den Glasfaseranschluss der Schulen wurden bisher keine Angebote abgegeben. Diese werden nun von Seiten der Stadtverwaltung erneut angefordert, damit die Schulen so bald wie möglich ans Breitband angeschlossen werden können.  

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