Aktuelles: Neustadt an der Donau

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Titel 1
Text 1
Titel 3
Text 3
Aktuelles

Hauptbereich

Informationen zur Bekämpfung von Hausmücken

Autor: Thomas Hirmer
Artikel vom 04.06.2019

Belastungen mit Stechmücken im Siedlungsbereich werden vorwiegend durch die sogenannten Überschwemmungs- aber auch durch Hausmücken hervorgerufen. Während die Arten der Überschwemmungsmücken ihre Eier im feuchten Boden ablegen und sich diese vorwiegend in Gewässern entwickeln, die nur zeitweise mit Wasser gefüllt sind (z. B. nach Hochwasser oder starken Regenfällen), legen die Arten der Hausmücken ihre Eier in kleine und kleinste Wasserstellen im Siedlungs- oder siedlungsnahen Bereichen ab. Belastungen durch Hausmücken können in jedem Jahr auftreten, während Massenentwicklungen von Überschwemmungsmücken nur bei entsprechenden Hochwasser- und Niederschlags­ereignissen eintreten.

Ab einer Wassertemperatur von 10°C legen die Hausmücken ihre Eier ins Wasser ab und nur wenige Tage danach schlüpfen die Larven. Je höher die Temperatur des Brutgewässers ist, desto kürzer ist die Entwicklungszeit der Larven bis zum stechfähigen Fluginsekt (1 - 3 Wochen). In normalen Sommern sind vier bis fünf Generationen, in besonders warmen und feuchten Sommern sieben Generationen möglich.

Typische Brutstätten der Hausmücken sind: 

  • Gartenteiche
  • Regenwassertonnen
  • verstopfte Dachrinnen
  • Vogel- und Viehtränken
  • Gefäße, Becken, Bodenmulden, Altreifen etc. in denen sich Regenwasser über mehrere Tage bis Wochen sammeln kann

Vorsorgemaßnahmen zur Reduzierung der Belastungen durch Hausmücken:

Jeder kann in seinem privaten Bereich dazu beitragen, dass die Belastungen durch Hausmücken nicht überhand nehmen, indem er z. B. Regenwassertonnen mit Fliegengitter abdeckt, verstopfte Dachrinnen im Frühjahr räumt, das Wasser in Vogel- oder Viehtränken wöchentlich auswechselt oder Gefäße, in denen sich Regenwasser sammelt, entfernt.

Ist dies nicht möglich, so können die Larven der Stechmücken auch mit einem B.t.i.-Präparat (Bacillus thuringiensis israeliensis) bekämpft werden. Die vom Bakterium produzierten Eiweißkörper sind der eigentliche „Wirkstoff“. Die Stechmückenlarven nehmen diese auf, infolge der Verschiebung der Ionenkonzentration schwellen Darmzellen an und platzen, so dass die Larven absterben. Bei richtiger Dosierung sind bisher keine negativen Auswirkungen auf andere Lebewesen oder den Menschen bekannt.

Anwendung des B.t.i.-Präparats

Stechmücken haben vier Larven- und ein Puppen­stadium, wobei das B.t.i. nur in den ersten vier Stadien aufgenommen wird. Larven bewegen sich schlängelnd im Wasser. Haben sie einen vergrößerten Kopf und bewegen sich weniger, so handelt es sich um Puppen, die nicht mehr mit dem B.t.i.-Präparat bekämpft werden können.

Wichtig ist:

  • Präparat nur entsprechend der Dosieranweisung des Herstellers anwenden
  • die B.t.i.-Eiweißkristalle werden im Wasser innerhalb weniger Tage abgebaut,  daher kommt eine vorbeugende Anwendung des Präparats nicht in Frage, sie ist nur bei höherer Larvendichte sinnvoll
  • keine Anwendung des B.t.i.-Präparats, wenn Stechmücken schon im Puppenstadium sind, da der Wirkstoff von diesen nicht mehr aufgenommen wird

Anwendung mit Hilfe einer Stechmückenfalle

Die BG-MosquitaireCO2 bietet höchste Fangleistung zur Mückenbekämpfung aller Arten von Stechmücken und fliegenden blutsaugenden Insekten weltweit.

Die Standfalle aus robustem Kunststoff ist flexibel einsetzbar und hocheffektiv durch die Kombination des umweltfreundlichen Fangprinzips von Biogents mit reinem Kohlendioxid, dem wichtigsten Lockreiz für blutsaugende Insekten.

Der Wirkungsbereich der Falle ist etwa 100 - 600 m², abhängig von Faktoren wie zum Beispiel der Größe der Mückenpopulation, Brutgewässer, Ruheplätze, Gebüsch, Klima, Umfeld etc.

Kohlendioxid:
Als Kohlendioxidquelle empfiehlt Biogents 10-kg-Kohlendioxidflaschen, wie sie auch in der Gastronomie verwendet werden, die jedoch nicht im Lieferumfang enthalten sind. Eine solche Flasche hält je nach Einstellung zwischen drei und sieben Wochen. Der CO2-Verbrauch kann der örtlichen Mückensituation angepasst werden. Wir empfehlen standardmäßig einen Verbrauch von ca. 0,5 kg/Tag. Die Kohlendioxidflaschen sind separat erhältlich. 

Die BG-Mosquitaire CO2 bekommen Sie bei unseren örtlichen Händlern:

  • Eisenhandel Schaller GbR (CO2-Flaschen ebenfalls erhältlich)
    Eining, Pfarrer-Krottenthaler-Straße 10, 93333 Neustadt a.d.Donau
    Tel.Nr. 09445/8236, wwww.eisenhandel-schaller.de
  • Gärtnerei Guttenberger Fröschl
    Herrnstraße 19, 93333 Neustadt a.d.Donau
    Tel.Nr. 09445/340

Download der Info-Broschüre

Infobereich