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Neustadt an der Donau feiert ein Stadtfest voller Sonne, Musik und Gemeinschaft
„Wenn man an diesem Wochenende über den Stadtplatz gegangen ist, hat man überall fröhliche Menschen gesehen. Genau dafür steht unser Stadtfest“, freut sich Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel. „Es ist schön zu erleben, wie unsere Innenstadt zum Treffpunkt für Menschen jeden Alters wird und wie selbstverständlich man miteinander ins Gespräch kommt. Diese besondere Atmosphäre kann man nicht planen – sie entsteht durch die Menschen, die dieses Fest besuchen und gestalten.“
Drei Tage lang herrschte Ausnahmezustand in der Neustädter Innenstadt – und zwar im besten Sinne. Bei sommerlichem Wetter füllte sich der Stadtplatz von Freitag bis Sonntag mit Besucherinnen und Besuchern, die gemeinsam feierten, Musik hörten, Freunde trafen und die besondere Atmosphäre des Stadtfests genossen. Die Mischung aus Livemusik, Vereinsleben, italienischem Flair und Familienprogramm machte das Fest auch 2026 wieder zu einem der Höhepunkte des Jahres.
Schon der Freitagabend machte Lust auf mehr. Nach der Eröffnung mit der Stadtkapelle Neustadt wurde auf beiden Bühnen bis in die Nacht hinein gefeiert. Auch am Samstag zeigte sich das Stadtfest von seiner besten Seite. Der traditionelle Festeinzug mit zahlreichen Vereinen eröffnete das Programm, ehe sich die Innenstadt am Abend bei der italienischen Nacht in eine mediterrane Piazza verwandelte. Gemeinsam mit den Freunden aus der Partnerstadt Recoaro Terme, die heuer in einer großen Gruppe angereist waren, wurde gelacht, gefeiert und getanzt – die Musik von Pino Barone und der Partyband XCited sorgten für beste Stimmung bis in die Nacht.
Buntes Programm für die ganze Familie
Am Sonntag stand ein vielfältiges Rahmenprogramm auf dem Plan. Nach dem ökumenischen Gottesdienst mit Stadtpfarrer Thomas Stummer und Pfarrerin Ann-Katrin Streeck sowie musikalischer Gestaltung von Martin Ott mit Orchester nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit zu einem gemütlichen Mittagessen in den Pergolen. Am Nachmittag zogen die beliebte Oldtimer-Rallye des MSC Neustadt, der Kinderflohmarkt, Showtanz und Livemusik die Besucher an – ebenso wie die Recoaro-Bilderausstellung im Kulturhaus Storchenwirt und die Fotoausstellung des Fotoclubs Neustadt. Besonders beliebt waren auch die Spielstationen im Kulturhaus Storchenwirt und am Stadtgraben, bei denen die jüngsten Besucherinnen und Besucher mit viel Begeisterung mitmachten.
„Das Kinderprogramm gehört für uns einfach zum Stadtfest dazu. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude die Kinder an den Spielstationen haben, sich über ihre kleinen Erfolge freuen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Genau solche Momente machen ein Fest für die ganze Familie aus“, so Michaela Buchner von der Spumantia Neustadt, die unter anderem Spielstationen am Stadtwall anboten.
Vereine ziehen an einem Strang
Dass das Stadtfest Jahr für Jahr gelingt, ist vor allem den vielen engagierten Mitarbeitern und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Die Stadtverwaltung, die IG Stadtfest und die beteiligten Vereine sorgten gemeinsam für ein gelungenes Fest. Für die Bewirtung der Gäste zeichneten die FFW Neustadt, die Marchinger Showgirls & Boys, der Rotary Club, der Schützenverein Mühlhausen, die Spumantia Neustadt, der Taekwondo Club, der TSV Bad Gögging, der TSV Neustadt sowie die „Alpini“ aus der Partnerstadt Recoaro Terme verantwortlich.
„Das Stadtfest ist für viele Vereine ein Höhepunkt im Jahr“, so Stefan Guttenberger, Vorsitzender der IG Stadtfest. „Da wird lange vorher geplant und vorbereitet, weil jeder gerne Teil dieses besonderen Wochenendes sein möchte. Und genau das ist das Schöne: Man sieht hier so viele Neustädter Vereine zusammen – jeder mit seinem eigenen Beitrag, aber alle mit dem gleichen Ziel: ein schönes Fest für die ganze Stadt.“
„Ein Stadtfest dieser Größenordnung funktioniert nur, wenn viele gemeinsam anpacken“, betont auch Bürgermeister Memmel. „Mein herzlicher Dank gilt unserem städtischen Event-Team und allen beteiligten Mitarbeitern, sowie der IG Stadtfest und allen Vereinen, die mit unzähligen ehrenamtlichen Stunden dieses Wochenende überhaupt erst möglich gemacht haben. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit und macht mich stolz auf unsere Stadt.“
Mit dem traditionellen Neustadt-Lied, das die Blaskapelle Mühlhausen und Martin Gugler, Enkel des Komponisten Max Gugler jun., gemeinsam spielten, endete am Sonntagnachmittag ein Wochenende, das seinem Motto mehr als gerecht wurde: drei Tage Neustadt pur – voller Begegnungen, bester Feierlaune und echter Gemeinschaft.








