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Letzter Stein gesetzt: Innenstadt-Sanierung abgeschlossen
Ein kleiner Stein, aber der Abschluss eines großen Projekts: Erster Bürgermeister Thomas Memmel setzte Ende November symbolisch den letzten Stein des umfangreichen Sanierungsprojekts. Die Arbeiten sind damit fast einen Monat früher als geplant abgeschlossen worden.
„Es fällt mir buchstäblich ein Stein vom Herzen, und jetzt passt auch der letzte Stein an seinen Platz“, sagte der Erste Bürgermeister. „Für die Innenstadt ist das ein großer Schritt. Bis auf kleine Nacharbeiten ist dieses Großprojekt nun abgeschlossen.“
Die Sanierung, die seit 2014 in mehreren Bauphasen lief, begann mit den Hauptstraßen. In den letzten Jahren wurden die Nebenstraßen angegangen. Das Ziel: den historischen Charakter der Stadt wieder stärker sichtbar machen. Viele alte Asphaltflächen wichen neuen Pflasterungen, Grünflächen wurden erweitert und Bäume gepflanzt.
„Die Oberflächen haben sich deutlich verbessert, und die neuen Bäume sorgen für ein frisches Stadtbild“, so Thomas Memmel. „Wir wissen, dass es insbesondere für die Anwohner eine schwierige Zeit war - aber nun zeigt sich, dass es sich gelohnt hat.“ Auch Vertreter der beteiligten Baufirma Stanglmeier, die ihren Sitz in Abensberg und Neustadt hat, äußerten sich stolz: „Wir sind froh, dass dieses Projekt hier in der Heimat umgesetzt werden konnte. Vielen Dank für das Vertrauen der Stadt.“ Oberbauleiter Wolfgang Melzer lobte die Vielfalt des Projekts: „Hier ging es nicht nur um Pflasterungen, sondern auch um Kanalisation, Fernwärme und Kabelverlegungen – ein wirklich großes und vielseitiges Vorhaben.“
Besonders innovativ ist die Bewässerung der neu gepflanzten Bäume: sogenannte Schwammstadteinläufe sammeln Regen- und Oberflächenwasser in Becken unter der Straße. Im Winter sind sie geschlossen, um Salzschäden zu vermeiden, im Sommer geöffnet, sodass kein zusätzliches Gießen nötig ist.
Nach rund zwei Jahren intensiver Bauzeit und monatelanger Planung ist die Innenstadt somit wieder vollständig offen für Besucher, Anwohner und Gewerbetreibende. Als nächster Schritt ist nun die Sanierung der Anbindung Richtung Bahnhof vorgesehen. „Ein schönes Projekt, das nun seinen Abschluss findet“, resümierte der Erste Bürgermeister.





