Hauptbereich
Noch ist es eine vielbefahrene Kreuzung, die täglich von mehreren tausend Fahrzeugen passiert wird – während sich dort zugleich zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger, darunter viele Schulkinder, sowie Radfahrende ihren Weg suchen: die Schnittstelle von Herrnstraße, Herzog-Ludwig-Straße, Reußstraße und Bahnhofstraße. Doch schon bald soll sich hier einiges ändern. Mit dem Bau eines neuen Kreisverkehrs am Stadtwall will die Stadt Neustadt an der Donau die Verkehrssicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss spürbar verbessern. Der Stadtrat sprach sich in der jüngsten Sitzung einstimmig für die Fortsetzung der Planungsarbeiten aus.
Mehr Sicherheit – besonders für Schulkinder
Es sind drei Fußgängerüberquerungen vorgesehen – an der Herrnstraße sowie der Herzog-Ludwig-Straße und der Bahnhofstraße. Der geplante Minikreisverkehr wird einen Durchmesser von 14 Metern haben, mit einer Mittelinsel aus Granitpflaster. Diese ist überfahrbar, sodass auch Schwerlastverkehr problemlos passieren kann.
Zeitplan und Bauablauf
Um die Belastungen möglichst gering zu halten, wird die Durchfahrt möglichst lange mit einer Ampel geregelt. Eine Vollsperrung ist zwar notwendig, wird aber auf das unbedingt erforderliche Minimum beschränkt und ist im Zeitraum um die Sommerferien 2026 geplant.
Kosten und Förderung
Die Kosten für das Projekt werden auf rund 680.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Städtebauförderung rechnet die Stadt mit einer finanziellen Unterstützung.



